Mit Bram Stokers Gruselroman kann man die deutschen Seiten Rumäniens entdecken. Und zwar in Transsylvanien, das Siebenbürgen hieß, als der Vampir sein Unwesen trieb. Der Autor hatte die Region zwar nie besucht, wusste aber, dass die deutsche Kultur hier eine große Rolle spielte.
2,5 Millionen Russlanddeutsche haben hier eine neue Heimat gefunden. Ira Peter ist eine von ihnen und erzählt von alten Bräuchen, Diktaturerfahrungen und dem Unwillkommensein.
Zwanzig Schriftsteller aus dreizehn Ländern diskutierten in Krakau: Das Literaturfestival Odessa tagt in Polen und weiß, was der Osten dem Westen voraus hat.
Unter dem Titel »Deutschsprachige Literatur aus Böhmen für tschechische Leser« fand am vergangenen Freitag ein Workshop in der Prager Stadtbibliothek statt. Ein Gespräch mit Anna Knechtel vom Adalbert Stifter Verein aus München
Bis kurz vor seinem Tod warnte er vor einem »Tsunami von Antisemitismus«. Jetzt ist der Holocaust-Überlebende Marian Turski im Alter von 98 Jahren gestorben.
In einem niederländischen Museum wurden wertvolle Goldschätze des Volks der Daker gestohlen. Die Kunstwerke sind Bestandteil des nationalen Kulturerbes Rumäniens. Die Sicherheitsvorkehrungen werfen Fragen auf.
Das Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odessa versammelt Spitzenstücke europäischer Malerei. Zu Beginn des russischen Angriffskriegs wurden sie gerettet. Jetzt sind die Bilder in Berlin zu sehen.
Familien mit Migrationsgeschichte haben mehr als Generationenkonflikte zu bewältigen. Viele »Mitgebrachte« aus der ehemaligen UdSSR haben sich von Verwandten entfremdet.
Der österreichische Schriftsteller Martin Pollack war als Korrespondent in Osteuropa Zeuge der Epochenwende von 1989. Nun ist er im Alter von achtzig Jahren gestorben.
In seinen Essays von klirrender Klarheit zeigte sich der Schriftsteller als hellsichtiger Chronist des brüchig gewordenen Vertrauens im 20. Jahrhundert.
Der banatschwäbische Fußball trauert um Helmut Duckadam. Der ehemalige Torwart von UTA und Steaua Bukarest verstarb am 2. Dezember im Alter von 65 Jahren an einer Herzkrankheit
An den weltbekannten Prager Schriftsteller Franz Kafka wird dieser Zeit in einer Ausstellung im Adalbert Stifter Verein in München erinnert. Seine literarischen und biografischen Texte sowie dazugehörige Dokumente aus der Sammlung des tschechischen Literaturmuseums in Prag werden präsentiert, und zwar aus ungewohnter Perspektive: der des Spiels. Die Leiterin des Stifter-Vereins, Zuzana Jürgens, im Interview.
Der Österreicher Kurt Palm, dessen Eltern als Donauschwaben aus dem heutigen Kroatien geflüchtet sind, fragt in seinem Roman, was die Familiengeschichte uns mitgibt.
Egon Erwin Kisch war der rasende Reporter, eine Legende aus Prag. Jetzt steht er im Mittelpunkt einer neuen Krimireihe, die von Kischs Zeiten als Polizeireporter erzählt. Und einer nervösen Moldau-Metropole. Auch Franz Kafka huscht durchs Bild.
Franz Kafka hat sich vor allem für die Erzählungen von Thomas Mann interessiert, während dieser das Werk des Prager Autors weitgehend kannte und zumal den »Schloss«-Roman sehr schätzte.