Andreas Wilhelm

Nordkurier • 23.02.2006

[…] Verständlich ist schon, warum die Vorzüge dieser für mecklenburg-vorpommersche oder brandenburgische Verhältnisse riesigen Stadt nicht unerwähnt bleiben sollen. Immerhin 19 Universitäten und Hochschulen mit rund 75.000 Studenten gibt es in Stettin. Demografische Werte, von denen der deutsche Nordosten träumen kann. Auch in punkto Wirtschaft: Die Anzahl der Unternehmen mit ausländischem Kapital ist in Stettin während der vergangenen acht Jahre um über 40 Prozent gestiegen. Und der Seehafen gehört zu den vier größten in Europa. Dennoch: Symposien dieser Art scheinen bezeichnend für den sensiblen Umgang der beiden Länder miteinander. Ansätze handfester Diskussionen weichen der vorsichtigen Diplomatie. […]