Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Berliner Vertriebenenausstellung gegen Kritik aus Polen verteidigt. Niemand wolle die Zeit des Nationalsozialismus »in irgendeiner Weise relativieren«, so Merkel.
Der Schrifsteller sieht auch nach seinem Bekenntnis zur Mitgliedschaft in der Waffen-SS keinen Grund dazu. Bei den Deutschen hat das Ansehen des Autors kaum gelitten.
In Polen wird weiter heftig über die SS-Mitgliedschaft des Nobelpreisträgers gestritten. Der Fall dient mehr und mehr als Material der innenpolitischen Auseinandersetzung
Der Sudetendeutsche Herbert Werner (65) und der Prager Diplomat Tomas Kafka (41) erhalten als langjährige Direktoren des bilateralen Zukunftsfonds den diesjährigen deutsch-tschechischen Kunstpreis