Galizien, jene Kulturlandschaft im Westen der Ukraine und im Süden Polens, die zwischen 1772 und 1918 zur Habsburgermonarchie gehörte, wurde im Laufe der Geschichte zu einem Mythos verklärt. Was machte die Faszination dieses Galizien-Mythos aus und wie hat sich das Galizien-Bild seit den 1990er Jahren gewandelt? Was bedeutet Galizien heute den Ukrainern und Polen? Und welche Rolle spielt der russisch-ukrainische Krieg für die historische Erinnerung an Galizien?
Dr. Veronika Wendland, Foto: privat Die Historikerin Veronika Wendland ist Mitarbeiterin des
Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung und lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Philipps-Universität Marburg/Lahn.
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Galizien und die Bukowina – zwei außergewöhnliche Kulturlandschaften – bestimmen 2026 das Jahresthema des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Während ihrer Zugehörigkeit zur Donaumonarchie gewannen beide Regionen Profil und Strahlkraft; bis heute ranken sich Mythen und vielstimmige Erinnerungen um sie. Zugleich sind sie eng mit deutscher und deutschsprachiger Geschichte und Kultur verbunden.
Montag, 15. Juni 2026
Vergessene Vielfalt der Bukowina
Eine Zeitreise zu bunten Moldauklöstern und verlassenen jüdischen Friedhöfen
Referentin: Prof. Dr. Jana Osterkamp
Donnerstag, 25. Juni 2026
»Unser Nachbar Albert Hoffmann« und das Stanislauer Phänomen
Lesung und Gespräch mit der Dichterin und Übersetzerin Halyna Petrosanjak
Moderation: Klaus Harer
Eine Veranstaltung des
Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit der
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Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
| Datum | Di, 26.05.2026 |
| Zeit | 18:00 Uhr |
| Eintritt | 9,– Euro | ermäßigt 7,– Euro |
| Barrierefrei | Ja |
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