Laudatio von Eleonora Hummel auf den Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V. anlässlich der Verleihung des Georg-Dehio-Kulturpreises 2026 – Förderpreis
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Eleonora Hummel | Foto: © Deutsches Kulturforum östliches Europa, 2026 • Renate Zöller

Gehalten am 8. Oktober 2026 im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin

Liebe Jury, liebe Gäste, liebe Vertreter des Literaturkreises der Deutschen aus Russland,

als ich für den heutigen Anlass angefragt wurde, habe ich erstens ohne zu zögern zugesagt, weil ich schon lange das Wirken des Literaturkreises der Deutschen aus Russland mitverfolge und weiß, wie sehr dem Verein russlanddeutsche Literatur mit ihren Themen am Herzen liegt. Ich freue mich sehr, dass dieser Einsatz gesehen und mit dem Förderpreis des Georg-Dehio-Kulturpreises 2026 ausgezeichnet wird.

Buchcover: Artur Böpple (Hrsg.): Unser Schnee von gestern. Almanach 2025Unser Schnee von gestern. Almanach 2025

Zweitens habe ich angefangen zu überlegen, wann ich Artur Böpple zum ersten Mal begegnet bin. Wenn ich mich richtig erinnere, war das 2015 in Moskau und zusammengeführt hat uns dort – richtig, die russlanddeutsche Literatur. Damals erzählte mir Artur, dass er gerade die Leitung des Literaturkreises übernommen habe und ich gestehe, dass ich bis dahin noch nichts von der Existenz des Vereins wusste, sonst wäre ich dort schon längst eingetreten.

Im Gespräch mit den Veranstaltern in Moskau waren wir uns alle einig, dass diese unsere »literarische Nische« weit größere Aufmerksamkeit und Förderung verdient. Wir reisten mit der Idee ab, uns über das Besondere an der russlanddeutschen Literatur Gedanken zu machen und schrieben in der Folge einen kleinen Essay als Bestandsaufnahme mit Vorschlägen für die Zukunft. Wir haben uns gefragt: Wer soll unsere Geschichten noch erzählen, wenn nicht wir, die Betroffenen selbst? Was wünschen wir uns? Wie können wir diese Ziele erreichen? Wer unterstützt uns dabei?

Literatur dient im besten Fall nicht nur der Unterhaltung, sondern vermittelt Wissen, Sprache, Gefühle und Perspektiven. Sie bewahrt Vergangenes für künftige Generationen vor dem Vergessen, beschäftigt sich mit der Gegenwart und blickt in die Zukunft. Das Wunderbare an der Literatur ist, dass sie Menschen die Freiheit gibt, über das zu schreiben, was sie wirklich bewegt. Sie hat die Macht, Leserinnen und Leser zu berühren. Sie kann in ihnen etwas auslösen, das über die bloße Lektüre nachwirkt.

Wir haben festgestellt, dass unsere Themen in ihrer Verbindung von Migration und Deportation und daraus folgendem Verlust von Heimat, Besitz und Muttersprache sowie mehrfachen Neuanfängen als literarischer Stoff unverwechselbar sind und wir sie unbedingt sichtbarer machen wollen.

Dieser Aufgabe widmet sich der Literaturkreis: Die Geschichte der Deutschen aus Russland in vielen kleinen und großen Geschichten festzuhalten, stellvertretend für die vielen nach außen verschwiegenen Menschen, die man hier unter korrekten und weniger korrekten Bezeichnungen kennt wie z.B. Russlanddeutsche, Spätaussiedler, Russischstämmige, Deutschrussen, gebürtige Kasachen, Russen usw. Ich erwähne das, weil die Wahl der richtigen Begriffe keine Nebensächlichkeit ist. Sprachliche Genauigkeit entscheidet darüber, wie die Deutschen aus Russland in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, gerade weil Selbst- und Fremdzuschreibungen in ihrem Fall mitunter stark auseinandergehen. Deshalb gaben sich die Vereinsgründer bewusst den Namen: »Literaturkreis der Deutschen aus Russland«.

Logo: Literaturkreis der Deutschen aus Russland

Diese seien still, eine fast unsichtbare Gruppe, lese ich in Zeitungen. Auffällig unauffällig seien sie, lautet eine Selbsteinschätzung. Antwortet man auf die Frage, woher man komme, mit Kasachstan oder Russland, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das jeweilige Gegenüber unsere Geschichte nicht kennt. Meiner Beobachtung nach hat sich das in den letzten 40 Jahren kaum verändert. Warum ist das so – trotz stetiger Aufklärungsarbeit über das historische Erbe einer der größten Zuwanderungsgruppen in Deutschland? Obwohl ihre wechselhaften Migrationserfahrungen – vom einst freiwilligen Aufbruch bis hin zu Vertreibung und Deportation – seit Jahrhunderten Teil deutscher und europäischer Geschichte sind? Obwohl viele inzwischen Nachbarn, Kollegen und Freunde haben, die Spätaussiedler sind? Ich sage nicht, dass es einfach ist, sich solchen verworrenen Lebenswegen und gebrochenen Biografien anzunähern, ihnen zu folgen, sie zu verstehen. Viele in der jungen Generation der Russlanddeutschen, die keine eigene Verbindung mehr zum Herkunftsland ihrer Eltern und Großeltern haben, wissen vielleicht selbst nicht über alle Details Bescheid, weil in den Familien keine Worte gefunden wurden für das Erlebte. Oder weil bewusst eine Abgrenzung zur Vergangenheit in der Sowjetunion gesucht wurde, weil »zu lange her«, »wir hatten doch ein Dach über dem Kopf« und »zu Hause am Küchentisch durften wir über alles reden«. Wozu an Altem rühren, wenn ein Neubeginn bevorsteht? Aber das Alte lässt einen (noch) nicht los. Zu gravierend waren die Erfahrungen der Erlebnisgeneration, sodass sie noch über Generationen nachwirken. Zu lange wurden Dinge verdrängt und verschwiegen, weil es nicht anders ging, aus Zwang und Angst vor Repressalien. Diese Angst sitzt tief.

Ich erinnere mich an ein Video vor einigen Jahren, in dem russische Jugendliche von einem bekannten Youtuber auf der Straße gefragt wurden, was ihnen über Russlanddeutsche bekannt sei, und eine Antwort lautete, diese seien als Touristen gekommen und in Russland geblieben, weil es ihnen so gut gefallen habe. Der junge Mann hat mit dieser Aussage einige Berühmtheit erlangt, die er sich vermutlich nicht gewünscht hatte, und ja, das war nur eine Einzelmeinung, aber sie ist auch exemplarisch. Sich selbst ins Gespräch zu bringen, Debatten anzustoßen, im Gespräch bleiben sehe ich ebenfalls als einen Auftrag der Literatur an.

»Das Wunderbare an der Literatur ist, dass sie Menschen die Freiheit gibt, über das zu schreiben, was sie wirklich bewegt. Sie hat die Macht, Leserinnen und Leser zu berühren. Sie kann in ihnen etwas auslösen, das über die bloße Lektüre nachwirkt.«


Wir arbeiten weiterhin daran, eines Tages einen russlanddeutschen Literaturnobelpreisträger oder eine Literaturnobelpreisträgerin hervorzubringen. Glücklicherweise sind in den letzten zehn Jahren zwei wichtige Einrichtungen der russlanddeutschen Kulturarbeit entstanden, die sich unter anderem auch stark für Literaturvermittlung und Literaturförderung einsetzen: Das vom Bund eingerichtete Kulturreferat für Russlanddeutsche in Detmold und das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland in Nürnberg. Bevor es diese Ansprechpartner gab, hat Artur Böpple – und vor ihm Agnes Gossen, die ehemalige langjährige Vorstandsvorsitzende – gemeinsam mit einem kleinen Redaktionsteam die Einsendungen zum jährlichen Sammelband noch ohne Lektoratsunterstützung, weil dafür keine finanziellen Mittel bereitstanden, gesichtet, mehrfach korrekturgelesen, Vorwort, Klappentext und Layout erstellt, mit den Autorinnen und Autoren kommuniziert, Belegexemplare verschickt und Medienarbeit betrieben. Wie viel Zeit steckt hinter dieser Liste? Unzählige Stunden. Immer wieder mussten neue Publikationspartner gesucht werden, bis mit dem BKDR Verlag ein Stammverlag gefunden wurde. Die Unterstützung durch beide Institutionen – sowohl das Kulturreferat als auch das Kulturzentrum – hat es möglich gemacht, einstige Ideen in konkrete Projekte umzusetzen.

Gegründet wurde der Literaturkreis der Deutschen aus Russland e.V. 1995 als Netzwerk für erfahrene und junge Schreibende. Agnes Gossen, Gründungsmitglied des Vereins, hat in einem Interview anlässlich des 30. Jahrestages seines Bestehens gesagt: »Wir hatten zahlreiche Lesungen in ganz Deutschland, aber am schönsten waren unsere drei Lesungen auf der Buchmesse in Leipzig und die Einladung zum Sommerfest bei Bundespräsident Horst Köhler ins Schloss Bellevue […]. Ich habe diese Einladung als große Ehre nicht nur für mich persönlich, sondern für unseren Literaturkreis und für alle unsere Autoren gesehen, die sich bemühen, unserer verschwiegenen Volksgruppe eine Stimme zu verleihen.«

Da ist es wieder: Verschwiegene Volksgruppe. Wie viel muss man über sie wissen, um die Verschwiegenheit zu verstehen?

Artur Böpple hat bei seinem Amtsantritt die »allererste Aufgabe darin gesehen, einerseits die ältere Generation von Schreibenden zu reaktivieren und zugleich nach neuen Strategien zu suchen, die den Verein sowie seine Sammelbände für die junge Generation attraktiv machten«.

So gilt es seit Gründung des Literaturkreises unterschiedlichen Genres, Schreibsprachen und Interessen gerecht zu werden, Veröffentlichungsmöglichkeiten zu schaffen, mit Workshopangeboten für Vernetzung und Weiterbildung zu sorgen. Das allein wäre ein Aufgabenpensum für mehrere Vollzeitstellen. Die Vorstandsmitglieder erledigen alles ehrenamtlich nebenbei – und das außerordentlich effizient. Der Sammelband mit Publikationen von Vereinsmitgliedern und Gästen ist dabei nur eines der sichtbaren Ergebnisse.

Der Schriftsteller an sich ist ein Einzelgänger und Schreiben ein einsamer Job. Ab und an will der Schriftsteller aber auch unter Menschen sein, sich austauschen und kollegiales Feedback für seine Texte bekommen. Er braucht für diesen Anlass eine nette Unterkunft, Essen und Trinken und ein interessantes Programm. Das alles organisiert die Vereinsleitung mehrmals im Jahr mit dem Ziel, die Mitglieder in ihrer literarischen Arbeit zu unterstützen und Nachwuchstalente zu fördern. Die Akademie am Tönsberg e. V. in Oerlinghausen bietet als Partner seit nunmehr 30 Jahren den verlässlichen Rahmen für diese Veranstaltungen.

 Eleonora Hummel | Foto: © Deutsches Kulturforum östliches Europa, 2026 • Renate Zöller
Eleonora Hummel

Ich bin sehr dankbar, dass ich bei diesen Treffen einige Male dabei sein durfte, als Gast und als Referentin. Selbst als ich einmal nach einem langen Abend voller angeregter Gespräche am nächsten Morgen den Beginn des Workshops verschlafen hatte, hat Artur mich nicht von der Teilnehmerliste gestrichen. Der Austausch mit anderen, gerade bei einer grüblerisch-einsamen Tätigkeit wie dem Schreiben, ist essenziell. Jedes Mal bin ich von diesen Begegnungen um viele Eindrücke und Ideen reicher zurückgekehrt, den Menschen verbunden, die solche Gelegenheiten schaffen.

Über die Jahre, in vielen kleinen unermüdlichen Schritten hat der Literaturkreis der Deutschen aus Russland dazu beigetragen, literarische Stimmen zu fördern, die mittlerweile an die Öffentlichkeit getreten sind und das mit großem Erfolg. Rückblickend freue ich mich besonders, dass ich diesen Weg ein Stück weit begleiten und beobachten durfte, mit wie viel persönlichem und zeitlichem Einsatz diese zunehmende Sichtbarkeit erst möglich wurde.

Im Mai 2026 titelte der SWR: »Aussiedler-Literatur ist angekommen. Trotz langer Wartezeit, erscheint sie in großen Verlagen und wird ausgezeichnet. Die literarische Bandbreite ist groß und dürfte noch wachsen.«

So war Elli Unruh im Frühjahr 2026 mit ihrem Debüt Fische im Trüben für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und fand große Beachtung bei Literaturkritik und Leserschaft. In ihrem Roman erzählt sie von einer deutsch-mennonitischen Familie in Kasachstan. Für mich ist es etwas Besonderes, zu verfolgen, welche Wirkung dieses Buch entfaltet und wie einfühlsam es Menschen unsere Geschichte näherbringt, die zuvor wenig darüber gehört haben. Denn darum geht es: Dass unsere Geschichten nicht nur gehört, sondern auch verstanden und nicht vergessen werden. Dabei sind diese Geschichten komplex – wer, woher, wohin, wann, weshalb, welche Dialekte, welche Glaubensgemeinschaften –, zumal mit Oktoberrevolution, zwei Weltkriegen und Vertreibung alles durcheinandergewirbelt wurde, sowohl eigene Lebenswege als auch die der Vorfahren im Zickzackkurs durch Europa, Asien und Amerika führen.

Georg-Dehio-Kulturpreisträger Artur Böpple und Laudatorin Eleonora Hummel

Weitere Autorinnen und Autoren mit russlanddeutschen Wurzeln haben in jüngster Zeit ebenfalls bemerkenswerte Werke vorgelegt. Alisha Gamisch, die 2022 den erstmalig verliehenen »Nora-Pfeffer-Literaturpreis« für junge Autorinnen und Autoren im Alter unter 40 Jahren in der Sparte Lyrik gewann, präsentierte in diesem Jahr den Roman Parasiti über die Lebenswege dreier russlanddeutscher Frauen unterschiedlicher Generationen – Großmutter, Tante und Enkelin. Parasiti stand als einer der besten 20 deutschsprachigen Romane des Jahres auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Der Journalist Artur Weigandt veröffentlichte Für euch würde ich kämpfen über seinen Bruch mit dem Pazifismus seit dem russischen Angriff auf die Ukraine.

Von der Journalistin und Publizistin Ira Peter erschien das breit rezipierte Sachbuch Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen. Max Schatz‘ Erzählband Sonnen und Kometen befasst sich mit »krummen Schicksalen« von Russlanddeutschen, wie er selbst sagt. Denn unter der Verschwiegenheit schimmert Ungerades, Bruchstückhaftes, Verbogenes. Diese beispielhaft genannten Autorinnen und Autoren, aber natürlich noch viele andere, haben im jährlich erscheinenden Almanach des Literaturkreises neue Texte vorgestellt.

Aus unseren Gesprächen weiß ich, dass Artur Böpple schon länger die Etablierung eines Literaturpreises vorschwebte, um speziell Nachwuchsautorinnen und -autoren zu fördern, die sich mit russlanddeutscher Thematik befassen. Um der Verschwiegenheit entgegenzuwirken.

Mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) als Partner war es endlich soweit: Die 2012 verstorbene russlanddeutsche Dichterin, Kinderbuchautorin, Übersetzerin und Rundfunkmoderatorin Nora Pfeffer, Gründungsmitglied des Literaturkreises, wurde zur Namensgeberin des Nora-Pfeffer-Literaturpreises für junge Autorinnen und Autoren im Alter unter 40 Jahren. Er wird in zweijährigem Turnus vergeben. Die themenbezogene Ausschreibung lädt dazu ein, sich mit russlanddeutscher Geschichte und Gegenwart literarisch auseinanderzusetzen.

In einem Interview sagte Artur Böpple, der amtierende Vorstandsvorsitzende: »Vor allem aber sind die weitere Etablierung und der Ausbau des Nora-Pfeffer-Literaturwettbewerbs für die jüngere Generation von Schreibenden sehr wichtig. Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Einerseits lernen wir auf diese Weise viele neue Talente kennen bzw. können sie nach Möglichkeit fördern und für unsere Themen sensibilisieren, andererseits werden wir nach und nach in der bundesdeutschen Literaturszene sichtbar und hörbar.«

Eines der Gedichte Nora Pfeffers heißt Erinnerung. Es passt besonders zu diesem Anlass und endet mit den Worten:

»[…]
Die Erinnerung 
Ist dir geblieben.
Schlimm und tragisch
Wär nur das Vergessen.«

Nicht zu vergessen, nicht vergessen lassen – auch das ist Aufgabe der Literatur. Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland unterstützt dabei, sie zu meistern. Ich bin gespannt auf die literarischen Wege unserer Nachwuchstalente. Sie stellen ihre eigenen Fragen an die ältere Generation, erzählen in ihrem eigenen Ton, bringen ihre eigenen Perspektiven und Themen ein. Die Verschwiegenheit weicht, langsam, aber stetig. Die auffällig Unauffälligen sind nicht mehr zu übersehen.

Die Jury hat in ihrer Begründung für die Vergabe des Georg-Dehio-Förderpreises an den Literaturkreis der Deutschen aus Russland betont, dass die »kontinuierliche Arbeit« des Vereins »[…] Tradition und Gegenwart [verbindet] und […] die Vielfalt der deutschsprachigen Literatur [stärkt]«.

Der Literaturkreis »verschafft […] dieser Bevölkerungsgruppe, die in der Sowjetunion Repression und Marginalisierung erfuhr und in der Bundesrepublik bis heute noch zu wenig Beachtung findet, eine ihrer Bedeutung adäquate Sichtbarkeit«.

Diesem Urteil kann ich mich nur anschließen. Ich gratuliere dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland herzlich zum Förderpreis des Georg-Dehio-Kulturpreises 2026!

Alle Fotos auf dieser Seite: © Deutsches Kulturforum östliches Europa, 2026 • Renate Zöller


Eleonora Hummel wurde 1970 in Kasachstan geboren und siedelte 1982 in die DDR über. Mitte der Neunzigerjahre begann Hummel mit dem Schreiben. Seit 2005 sind vier Romane von ihr erschienen.

Weitere Informationen

zum Bericht von der Preisverleihung
zum Georg Dehio-Kulturpreis 2026