Am Dienstag, d. 19. Mai 2026, ab 18:00 Uhr online auf ZOOM
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»Damit der Junge auch etwas Richtiges zu essen bekommt«
mit diesen Worten soll in den 1960er und 1970er Jahren mehrfach bei einer Hochzeit eines Mannes aus deutschbaltischer Familie mit einer „nichtbaltischen“ Frau das „Baltische Kochbuch“ überreicht worden sein. Nach der sogenannten Umsiedlung 1939 und der Flucht 1945 waren die dort versammelten Rezepte für die Deutschbalten eine wichtige Möglichkeit, ein Stück der verlorenen Heimat zu erleben. In ihrem Vortrag zeigt Anna Lauska, welche Rezepte aus der lettischen, estnischen und auch russischen Küche sich im Laufe der Jahrhunderte auf dem Speiseplan der Deutschbalten etabliert haben und auf diese Weise später identitätsstiftend wurden.
Anna Lauska studiert »Interkulturelle Kommunikation Lettland-Deutschland/Niederlande« an der Lettischen Kulturakademie in Riga und hat ihre Arbeiten zu Kochbüchern als Spiegel von Kulturbegegnung und -austausch auch auf der zweiten Interdisziplinären deutsch-baltischen Nachwuchstagung im Herbst 2024 in Vilnius präsentiert. Zurzeit absolviert sie das Internationale Parlamentsstipendium im Deutschen Bundestag.
Moderation:

Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos. Den ZOOM-Einwahllink für alle Veranstaltungen der Reihe sowie Antworten auf Rückfragen erhalten Sie bei der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern unter:
E-Mail:
oder
T. + 49 (0)3991 153711
Ein Vortrag im Rahmen der gemeinsamen Reihe »Die Baltischen Staaten. Unser unbekannter Nachbar im Osten?« des
Deutschen Kulturforums östliches Europa und der
Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern
»Vom Hansehandel zum Kochbuch von heute«
Bericht aus Vilnius von der 2. Interdisziplinären deutsch-baltischen Nachwuchstagung
von Stephan Hartmann
www.nordisch.info, 05.11.2024
| Datum | Di, 19.05.2026 |
| Zeit | 18:00 Uhr |
| Eintritt | mit Anmeldung |
| Barrierefrei | Ja |