Das Deutsche Kulturforum östliches Europa e. V. in Potsdam vergibt 2026 zum zwölften Mal den Georg-Dehio-Kulturpreis. Mit dieser vom Bundesministerium des Inneren dotierten Auszeichnung werden Persönlichkeiten und Initiativen geehrt, die sich in vorbildlicher Weise mit den Traditionen und Interferenzen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa bewahrend, zukunftsorientiert und im partnerschaftlichen Dialog auseinandersetzen. Der Georg-Dehio-Kulturpreis ist aufgeteilt in einen mit 7.000 Euro dotierten Hauptpreis und einen mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis.
Der Hauptpreis wird dem Publizisten, Sachbuchautor und Filmproduzenten Herrmann Pölking für seine filmische Visualisierung der Geschichte Ostpreußens verliehen.

Der Förderpreis würdigt den Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V. für sein bereits über 30 Jahre anhaltendes Engagement für Literatinnen und Literaten, die als Spätaussiedler aus den Staaten der früheren Sowjetunion nach Deutschland kamen.
Musikalisches Vorspiel
Werner Richard Heymann (1896–1961): Zwei Film-Schlager
Liebling, mein Herz lässt dich grüßen und Monte Carlo Tango
Begrüßung
Grußwort
Überreichung der Preise
Musikalisches Zwischenspiel
Alfred Schnittke (1934–1998): Aus Sechs Präludien für Klavier (1953/54)
Nr. 2, Andante und Nr. 1, Moderato
Laudatio für Hermann Pölking
Laudatio für den Literaturkreis der Deutschen aus Russland
Musikalischer Ausklang
Werner Richard Heymann: Drei Film-Schlager Du hast mir heimlich die
Liebe ins Haus gebracht, Wenn der Wind weht und For you
Empfang
Musikalische Gestaltung
Die Pianistin Maja Matijanec spielt Stücke von Werner Richard Heymann und Alfred Schnittke.
Der Georg-Dehio-Preis wird seit 2003 vom Deutschen Kulturforum östliches Europa jährlich im Wechsel als Georg-Dehio-Kulturpreis und als Georg-Dehio-Buchpreis vergeben. Der Preis erinnert an den bedeutenden, aus Reval (estnisch Tallinn) gebürtigen Kunsthistoriker Georg Dehio (1850–1932). Sein Blick für regionale Zusammenhänge und sein Gespür für die wechselvolle Geschichte historischer Denkmäler haben Maßstäbe gesetzt, an denen sich auch die Arbeit des Deutschen Kulturforums östliches Europa orientiert.
Mit dem vom Bundesministerium des Innern dotierten Georg-Dehio-Kulturpreis würdigt das Deutsche Kulturforum östliches Europa besondere Leistungen von Menschen und Institutionen, die in herausragender Weise dazu beigetragen haben, das gemeinsame kulturelle Erbe jener Regionen des östlichen Europa, in denen im Laufe der Geschichte auch Deutsche gelebt haben, zu erforschen, zu bewahren, einem interessierten Publikum zu präsentieren und damit den interkulturellen Dialog und das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Um Anmeldung bis zum 02.10.2026 wird gebeten per E-Mail an
Eine Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung möglich.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zu den diesjährigen Preisträgern
Georg-Dehio-Kulturpreis 2026
für Hermann Pölking und den Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V.
Der Georg-Dehio-Kulturpreis geht in diesem Jahr an den Publizisten, Sachbuchautoren und Filmproduzenten Hermann Pölking und an den Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V.
Freitag, 9. Oktober 2026
»Unser Schnee von heute«. Zur Aktualität der russlanddeutschen Erinnerungskultur
Lesung und Gespräch mit Artur Böpple (Vorsitzender des Literaturkreises der Deutschen aus Russland e.V.), Melitta L. Roth, Autorin und Journalistin, Eleonora Hummel, Autorin
Moderation: Edwin Warkentin
19:00 Uhr, Literaturforum im Brechthaus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin
Weitere Informationen
Samstag, 10. Oktober 2026
Ostpreußen. Entschwundene Welt. Ein Film von Hermann Pölking
Filmvorführung und Gespräch mit dem Autor Hermann Pölking
15:30 Uhr, Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin
Weitere Informationen
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
| Datum | Do, 08.10.2026 |
| Zeit | 19:00 Uhr |
| Eintritt | frei, Teilnahme nur nach Anmeldung |
| Barrierefrei | Ja |
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung Berlin
Stresemannstraße 90, 10963 Berlin, Deutschland
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