von Reinhard Veser
Acht Jahrzehnte mussten nach NS-Verbrechen und Vertreibung vergehen, bis das Pfingsttreffen der Sudetendeutschen Landsmannschaft erstmals auf tschechischem Boden stattfinden konnte. Möglich wurde die Begegnung, weil sich Tschechen und Deutsche fanden, die über lange Zeit und gegen viele Widerstände geduldig an der Aussöhnung beider Völker gearbeitet haben. Sie waren bereit, gegensätzliche Sichtweisen auszuhalten, die Schuld der jeweils eigenen Seite anzuerkennen, Vorbehalte und Misstrauen zu überwinden, neben dem eigenen Leid auch das der anderen zu sehen und beides nicht gegeneinander aufzurechnen. […]
Das Signal von Brünn
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