Die Republik Moldau – ein kleines Land zwischen der Europäischen Union und Russland – befindet sich seit Jahrzehnten im Spannungsfeld widersprüchlicher geopolitischer Interessen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion spaltete sich Transnistrien ab, es kam zu politischen Debatten über eine mögliche Union mit Rumänien, Gagausien strebte nach Autonomie – und schließlich begann der Krieg in der Ukraine, die Region zu beeinflussen.
Der Historiker Paulus Adelsgruber, der seit vielen Jahren in Chișinău lebt, kontextualisiert die jüngste Geschichte Moldaus seit 1991 und diskutiert politische Bruchlinien, kulturelle Identität und soziale Herausforderungen. Zusammen mit dem Fotografen Frank Gaudlitz, mit dem er bereits an Projekten in der Region gearbeitet hat, illustriert er seine Ausführungen mit eindrucksvollem Bildmaterial.
Grenzland zwischen Krieg und Frieden
Moldau, Georgien, Armenien, Ukraine. Reisen in die Gegenwart. Ein Blog von Frank Gaudlitz, Angelina Davydova und Paulus Adelsgruber 2023
www.grenzland-zwischen-krieg-und-frieden.de
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Flucht. Fotografien aus der Moldau, aus Armenien und aus Georgien von Frank Gaudlitz statt, die noch bis zum 1. März 2026 im Museum Europäischer Kulturen gezeigt wird.
Eine Veranstaltung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen, Berlin.
| Datum | Sa, 10.01.2026 |
| Zeit | 15:00 Uhr |
| Eintritt | Museumseintritt |
| Barrierefrei | Nein |
Museum Europäischer Kulturen – MEK
Arnimallee 25, 14195 Berlin, Deutschland
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