Geschichte, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft, Archäologie… in verschiedenen Fächern widmen sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an baltischen und deutschen Universitäten Forschungsthemen, in denen es (auch) um den deutschen Anteil an der Geschichte und Kultur der baltischen Länder geht. All diesen Studierenden und Promovierenden bietet die jährliche Interdisziplinäre deutsch-baltische Nachwuchstagung (IdbN) seit 2023 einen Ort, eigene Forschungsergebnisse zu präsentieren, miteinander zu diskutieren und sich zu vernetzen.
Von Bachelorstudentin bis Doktorand, vom Livländischen Krieg im 16. Jahrhundert bis zur verlorenen Heimat von Esten und Deutschbalten nach 1945 spannt sich der Bogen der Vortragenden und ihrer Themen.
Die Tagung ist öffentlich und alle Interessierten sind zur Teilnahme eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.
10:00 Uhr
Begrüßung und Keynote
Vydunas – ein litauischer Nationalschriftsteller schreibt auf Deutsch
Rolf Füllmann (Köln)
11:00 Uhr
Panel I:
Wann endete die Hanse in Livland?
Justin Reimers (Hamburg)
Aufstieg und Fall der Birons von Kurland: Machtkompasse des späten 18. Jahrhunderts
Leander Treuwerth (Potsdam)
- - - Mittagspause - - -
13:30
Panel II:
Zwischen Imperium und Nation. Deutsche Studierende und Nationalisierung in den russländischen Ostseegouvernements 1772—1914
Robert Langner (Hamburg)
Jubilee Celebrations as Cultural Transfer: The Case of the University of Tartu
Madli Vanamölder (Dorpat/Tartu)
15:00 Uhr
Panel III:
»Baltische Tragödie« am Beispiel der Familie von Stackelberg auf Kaltenbrunn
Jaagup Randi (Dorpat/Tartu)
In Metropolen und der Peripherie. Deutschbalten außerhalb der Ostseeprovinzen 1914-1918
David Lang (Mainz)
10:30 Uhr
Panel IV:
Vilnius in den Zeitschriften der deutschen X. Armee (1915-1918)
Tomas Kotovičius (Vilniu)
Wissen ohne Grenzen? Berliner Netzwerke und deutsch-litauischer Wissenstransfer in der Zwischenkriegszeit
Asta Dumbrauskaite (Berlin)
12:00
Panel V:
Erinnerung und Anpassung: Deutschbalten und Exil-Esten in der Bundesrepublik des Kalten Krieges
Kristiina Kivilaan-Velsker (Reval/Tallinn)
Blick hinter die Mauer. Plurizentrik des deutschsprachigen Raums in den sowjetisch-estnischen DaF-Lehrwerken: Fall Westdeutschland
Martin Hänninen (Reval/Tallinn)
vor ORT
Für die Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung notwendig.
per ZOOM
Für die Teilnahme per Zoom ist eine Anmeldung per E-Mail an
Bitte beachten Sie für die Zoom-Teilnahme: Die Zeiten im Programm sind Ortszeit in Vilnius. Das heißt, 10:00 Uhr im Programm ≙ 9:00 Uhr in Deutschland.
Eine Veranstaltung des
Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem
Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius, der
Abteilung für Germanistik der Universität Tartu und dem
Institut für Germanistik der Universität Potsdam im Rahmen der
Germanistischen Institutspartnerschaft Potsdam-Tartu-Riga
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
| Datum | Fr, 16.10.2026 |
| Ende | 18.10.2026 |
| Eintritt | frei |
| Barrierefrei | Nein |
Universität Vilnius – Philologische Fakultät | Raum A9
Universiteto g. 5, LT-01131 Vilnius, Litauen
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