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Bündeltanz
Theateraufführung im Gedenkjahr »80 Jahre seit der Vertreibung der Ungarndeutschen«

Bündeltanz Platzhalterdarstellung für ausgewählte Veranstaltungen
Uraufführung des Theaterstückes Bündeltanz am 17. August 2021 in dem ungarndeutschen Ort Feked
Foto: © Renato Csatich

Zwei Jugendliche verlieben sich ineinander in einem kleinen schwäbischen Dorf in Ungarn. Über ihrer Liebe schwebt jedoch der Schrecken der Vertreibung. Sie möchten in ihrer Heimat bleiben wie alle anderen auch. Der Preis, den sie dafür zahlen müssen, ist aber so hoch, dass es bis zum Ende unklar ist, wie sie sich entscheiden werden. Das Theaterstück Bündeltanz stellt anhand ihrer Geschichte die Tragödie der Vertreibung der Ungarndeutschen dar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es kaum Ungarndeutsche, die nicht von Entrechtung, Enteignung oder Vertreibung betroffen waren. Der Alltag und das Leben der Menschen nahmen zwangsläufig eine 180-Grad-Wendung und die ungarndeutschen Siedlungen veränderten sich radikal. Wie war es möglich, in dieser schwierigen Umbruchszeit zu (über)leben? Das Theaterstück nähert sich den unverarbeiteten Ereignissen vor 80 Jahren. Die Mitwirkenden stammen zum Großteil aus Familien, die betroffen waren.

Das Stück ist das Ergebnis einer kollektiven kreativen Arbeit, in die Erinnerung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie ungarndeutsche musikalische Traditionen einflossen. Es ist am 17. August 2021 im ungarndeutschen Dorf Feked uraufgeführt worden. Seither gab es über 30 (Freilicht-)Vorstellungen, meist in Gängen und Höfen traditioneller ungarndeutscher Bauernhäuser. Diesmal wird das Stück im Rahmen des Donaufestes in einem geschlossenen Raum des Ulmer Theaters aufgeführt.

Mitwirkende des Oberon Ensembles aus Fünfkirchen/Pécs

Regie

  • Krisztián Ákli

Darsteller

  • Junge: Raul Ionescu
  • Mädchen: Éva Kocsis
  • Frau Schnellbach: Ildikó Frank
  • Franzi: Máté Arató
  • Herr Gruber: László Inhof
  • Frau Gruber: Melinda Papp
  • Richter: Krisztián Ákli
  • Alter Mann: László Bagossy Senior
  • Musikanten: Antal Hamburger & András Kramm

Eine Kooperationsveranstaltung des Logo: Donauschwäbisches ZentralmuseumDonauschwäbischen Zentralmuseums, der Logo: Kulturreferentin für den DonauraumKulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum, des Logo: DKFDeutschen Kulturforums östliches Europa und des Logo: Theater UlmTheaters Ulm

Das Kulturforum wird gefördert vom Logo: BMIBundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Datum Sa, 11.07.2026
Zeit 19:00 Uhr
Eintritt frei
Barrierefrei Nein
Theater Ulm – Podium

Theater Ulm – Podium
Herbert-von-Karajan-Platz 1, 89073 Ulm, Deutschland Adresse mit Google Maps öffnen.

Kategorien

Veranstaltung

Tags

  • Ungarn
  • Donauschwaben
  • Vertreibung
  • Ungarndeutsche
  • Theater
  • Zweiter Weltkrieg
  • Nachkriegszeit
  • Sathmarer Schwaben

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