Der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach und der tschechische Schriftsteller Arnošt Lustig, hier in einem dramatischen Kontrapunkt, in dem der Melodie einer der schönsten Kantaten, »Ich habe genug«, ein unveröffentlichtes Gedicht des bekannten Schriftstellers und Holocaustüberlebenden gegenübergestellt wird. Ein Gedicht, das die Wahrheit offenbart, »mit der man versuchen kann, wieder zu leben«.
Die Kantate »Ich habe genug« (BWV 82) komponierte Johann Sebastian Bach 1727 nach dem Text eines unbekannten Autors. Der Tanz der Wahnsinnigen ist eine Metapher dafür, wie man das Unaussprechliche erfassen kann. Ob Arnošt Lustig wollte, dass dieses Gedicht das Licht der Welt erblickt, werden wir nie erfahren. Entscheidend für den Autor war die tiefe Bedeutung der Prosa als »emotionales Gedächtnis des Menschen«.
Idee und Drehbuch
Eva Lustigová, Tochter des Schriftstellers, Regisseurin und Leiterin des Arnošt Lustig Stiftungsfonds
Vortragende
Dagmar Pecková
Emil Rovner
Thomas Birnstiel
Musikalisch Interpretation
Pražák Quartett mit der Opernsängerin Marie Kopecká Verhoven
Regie
Eva Lustigová
Eine Veranstaltung des Stiftungsfonds Arnošt Lustig und der Gedenkstätte Buchenwald in Kooperation mit dem
Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem
Kulturreferenten für die böhmischen Länder am
Adalbert Stifter Verein München und dem
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus
Im Rahmen des FestivAL100!
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Donnerstag, 1. Oktober 2026
smac – Staatliches Museum für Archäologie, Chemnitz
weitere Informationen
| Datum | Do, 18.06.2026 |
| Zeit | 19:00 Uhr |
| Eintritt | frei |
| Barrierefrei | Nein |
Kultur- und Begegnungszentrum »Ariowitsch-Haus« e.V.
Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig, Deutschland
Adresse mit Google Maps öffnen.