Autoren aus Tschechien und Deutschland kommen in den ersten November-Tagen in Karlsbad zusammen. Der Adalbert Stifter Verein organisiert das Treffen mit dem Ziel, die grenzüberschreitenden Literaturbeziehungen durch Lesungen, Vorträge und Gesprächsrunden auszuloten. Ein Interview mit dem Vereinsleiter, Peter Becher.
Radio Prag, 31.10.2018
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Von Markéta Kachlíková

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Radio Prag: Wie sind die Literaturtage konzipiert? Handelt es sich um ein Treffen tschechischer und deutscher Autoren mit ihren Lesungen, oder gibt es noch mehr?

Peter Becher: »Das Programm ist breiter angesetzt. Zunächst einmal haben wir einen Anlass: Zum einen haben wir es ziemlich genau 100 Jahre nach dem Untergang Kakaniens und der Gründung der Tschechoslowakei angesetzt. Wir treffen uns also in dem alten, ehemaligen K.-u.-k.-Badeort Karlsbad. Und zugleich ist es ein Vorblick auf das nächste Frühjahr, denn da findet in Leipzig die Buchmesse mit dem Gastland Tschechien statt. Bei den Karlsbader Literaturtagen sind Autoren aus Tschechien und aus Deutschland dabei. Wir führen auch Podiumsgespräche durch, zum Beispiel über die Wahrnehmung der jeweils anderen Literatur in den einheimischen Literaturzeitschriften beziehungsweise über die ost-west-europäischen Literaturbeziehungen.« […]

Karlsbader Literaturtage mit Dada-Happening
Das gesamte Gespräch auf den Internetseiten von Radio Prag. Mit der Möglichkeit zum Anhören