Radio Prag • 06.05.2005
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Wagnerová: … Milena Jesenská war nie eine Nationalistin. Sie verkehrte schon in ihrer Jugend in deutsch-jüdischen Kreisen, im Cafe Arco. Sie bewegte sich in diesem – heute sagt man: multikulturellen – Prager Milieu. Und sie war die führende Tschechoslowakin. Und gleichzeitig war sie ein gerechter Mensch. Später gibt es einen Artikel, wo sie von jemandem dafür gelobt wurde, dass man merkt, sie sei eine Tschechin. Und sie meint dazu: Nein, ich bin vor allem ein Mensch. [...]
- Die Reportagen Milena Jesenskás in der Zeitschrift Přítomnost 1937–39
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