Eine Zeitreise durch die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges
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»Der Zweite Weltkrieg ist in vollem Gange. Hermann Schmidtke aus dem westpreußischen Deutsch-Eylau wird zum Kriegsdienst gerufen. Die russische Front kommt bedrohlich näher. Seine Frau Helene macht sich mit den Kindern und der spärlichen Habe auf den Weg gen Westen. Hinter dem polnischen Korridor erschießt ein polnischer Soldat einen Sohn. Nach tagelangen Strapazen erreicht der Treck Hamburg. Zur gleichen Zeit ist Hermann Schmidtke in russischer Kriegsgefangenschaft. In Norddeutschland findet seine Frau mit dem verbliebenen Sohn ein Zuhause auf einem Bauernhof, wo man sie als billige Arbeitskraft ausnutzt.

Als ihr Mann aus der Gefangenschaft kommt, zieht die Familie nach Duisburg. In der Kur erkennt er einen SS-Sturmbannführer aus der alten Heimat, den man dann an der französischen Grenze stellt. In der Klinik wird Herrmann Schmidtke von einem Arzt betreut, dem er gegen Kriegsende das Leben gerettet hatte. Als sie sich erkennen, stirbt Hermann Schmidtke vor Aufregung an Herzversagen.

Eine spannende Zeitreise durch die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges, über Entbehrung und Trauer, Leid und neuer Hoffnung.«
(Quelle: Mecklenburger Buchverlag)

Klaus Templin: … und neues Leben blüht aus den Ruinen, Mecklenburger Buchverlag Neubrandenburg 2014, Softcover, 524 Seiten
14,90 €, ISBN 978-3-944265-19-3