Das geplante Sudetendeutsche Museum in München
Marco Zimmermann

Radio Prag • 15.09.2011

[…] Wilfried Rogasch ist Gründungsbeauftragter des Museums und erklärt, warum man sich für ein Museum bisher soviel Zeit gelassen hat: »Es ist so, dass die Vertriebenen aller Regionen schon ihre Museen haben. Dazu gehören das pommersche Museum, das ostpreußische, das westpreußische, das donauschwäbische und auch das siebenbürgische Museum. Die Sudetendeutschen sind da ein bisschen ein Nachzügler. Vielleicht auch deswegen, weil man sich lange nicht so ganz klar darüber war, wer es den finanziert: Der Freistaat Bayern oder die Bundesrepublik Deutschland, oder ob es paritätisch finanziert wird.« […]