Friederike und Friedrich Wilhelm von Reden | Friederike i Friedrich Wilhelm von Reden
Ausstellung: Mutter des Hirschberger Tales und Vater der oberschlesischen Industrie | wystawa: matka Kotliny Jeleniogórskiej i ojciec górnośląskiego przemysłu

Friederike und Friedrich Wilhelm von Reden | Friederike i Friedrich Wilhelm von Reden Platzhalterdarstellung für ausgewählte Veranstaltungen
Franz Stadler: Ansicht von Buchwald bey Schmiedeberg in Schlesien. Kolorierter Kupferstich, um 1805
© Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze

Flaggen DE PLEine Ausstellung in deutscher und polnischer Sprache

Plakat zur Ausstellung in Oppeln/Opole: Friederike und Friedrich Wilhelm von Reden | Friederike i Friedrich Wilhelm von Reden. Mutter des Hirschberger Tales und Vater der oberschlesischen Industrie | wystawa: matka Kotliny Jeleniogórskiej i ojciec górnośląskiego przemysłu

Die Ausstellung stellt zwei bedeutende Persönlichkeiten vor, die große Verdienste für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Schlesiens an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert haben. In der Ausstellung wird die Beziehung des Ehepaares, die für die Zeit ungewöhnlich partnerschaftlich war, beleuchtet und ihre gegenseitigen Inspirationen sowie ihre jeweiligen Leistungen im Bereich Wirtschaft, Industrie, Kultur, Literatur und Kunst präsentiert.

Friedrich Wilhelm von Reden (1752–1815) spielte als Berghauptmann in Breslau und anschließend preußischer Bergwerksminister eine bedeutende Rolle im Prozess der Industrialisierung Schlesiens in den Jahren 1779–1807 und wird deshalb auch »Vater der oberschlesischen Industrie« genannt. Seine Ehefrau Friederike von Reden (1774–1854), seit 1815 Vorsitzende der dynamisch sich entwickelnden »Bibelgesellschaft« in Buchwald, bekam noch zu Lebzeiten aufgrund ihres umfangreichen kulturellen und sozialen Engagements für die lokale Bevölkerung den Beinamen »Mutter der Hirschberger Tales«.

Eine wichtige Rolle im Leben der von Redens spielte ihr Wohnsitz in Buchwald/Bukowiec. In der Ausstellung werden Architekturzeichnungen des Schlosses und der verschiedenen Pavillons des durch von Reden angelegten englischen Gartens gezeigt. Bemerkenswert sind die Einflüsse und Inspirationen ihres Wirkens für die Region, deren Folgen in der Kulturlandschaft Schlesiens oft bis heute sichtbar sind (z.B. Industrieobjekte in Gliwice/Gleiwitz und die Kirche Wang in Karpacz Górny/Brückenberg).

Text und Bilderauswahl
Urszula Bończuk-Dawidziuk

Übersetzung
Agata Janiszewska

Lektorat
Annemarie Franke, Harald Roth, Thomas Schulz

Layout
Layoutexpress.pl

Produktion
Orange House 


Eine Ausstellung des Logo: DKFDeutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Logo: Uniwersytet WrocławskiMuseum der Breslauer Universität (Muzeum Uniwersytetu Wrocławskiego) und dem Logo: Związek Gmin Karkonoskich Verband der Riesengebirgsgemeinden Verband der Riesengebirgsgemeinden) in Hirschberg/Jelenia GóraZwiązek Gmin Karkonoskich (Verband der Riesengebirgsgemeinden) in Hirschberg/Jelenia Góra

Das Kulturforum wird gefördert vom Logo: BMIBundesministerium des Innern.

Datum Mo, 12.01.2026
Ende 31.03.2026
Eintritt frei
Barrierefrei Ja
Centrum Dokumentacyjno-Wystawienniczym Niemców w Polsce | Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen Minderheit in Polen | Opole/Oppeln

Centrum Dokumentacyjno-Wystawienniczym Niemców w Polsce | Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen Minderheit in Polen | Opole/Oppeln
Szpitalna 11, 45-010 Opole, Polen Adresse mit Google Maps öffnen.

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