Eine Ausstellung in deutscher und polnischer Sprache

Die Ausstellung stellt zwei bedeutende Persönlichkeiten vor, die große Verdienste für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Schlesiens an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert haben. In der Ausstellung wird die Beziehung des Ehepaares, die für die Zeit ungewöhnlich partnerschaftlich war, beleuchtet und ihre gegenseitigen Inspirationen sowie ihre jeweiligen Leistungen im Bereich Wirtschaft, Industrie, Kultur, Literatur und Kunst präsentiert.
Friedrich Wilhelm von Reden (1752–1815) spielte als Berghauptmann in Breslau und anschließend preußischer Bergwerksminister eine bedeutende Rolle im Prozess der Industrialisierung Schlesiens in den Jahren 1779–1807 und wird deshalb auch »Vater der oberschlesischen Industrie« genannt. Seine Ehefrau Friederike von Reden (1774–1854), seit 1815 Vorsitzende der dynamisch sich entwickelnden »Bibelgesellschaft« in Buchwald, bekam noch zu Lebzeiten aufgrund ihres umfangreichen kulturellen und sozialen Engagements für die lokale Bevölkerung den Beinamen »Mutter der Hirschberger Tales«.
Eine wichtige Rolle im Leben der von Redens spielte ihr Wohnsitz in Buchwald/Bukowiec. In der Ausstellung werden Architekturzeichnungen des Schlosses und der verschiedenen Pavillons des durch von Reden angelegten englischen Gartens gezeigt. Bemerkenswert sind die Einflüsse und Inspirationen ihres Wirkens für die Region, deren Folgen in der Kulturlandschaft Schlesiens oft bis heute sichtbar sind (z.B. Industrieobjekte in Gliwice/Gleiwitz und die Kirche Wang in Karpacz Górny/Brückenberg).
Text und Bilderauswahl
Urszula Bończuk-Dawidziuk
Übersetzung
Agata Janiszewska
Lektorat
Annemarie Franke, Harald Roth, Thomas Schulz
Layout
Layoutexpress.pl
Produktion
Orange House
Eine Ausstellung des
Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem
Museum der Breslauer Universität (Muzeum Uniwersytetu Wrocławskiego) und dem
Verband der Riesengebirgsgemeinden (Związek Gmin Karkonoskich) in Hirschberg/Jelenia Góra
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern.
| Datum | Mo, 12.01.2026 |
| Ende | 31.03.2066 |
| Eintritt | frei |
| Barrierefrei | Nein |
Centrum Dokumentacyjno-Wystawienniczym Niemców w Polsce | Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen Minderheit in Polen | Opole/Oppeln
Szpitalna 11, 45-010 Opole, Polen
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