Buchcover: Roswitha Schieb: Literarischer Reiseführer Breslau

»Ein Reiseführer, dessen Lektüre fast die Reise selbst ersetzt.«
Neue Zürcher Zeitung

Ein Gang durch die Literaturstadt Breslau, Zentrum des Humanismus und der deutschen Barockdichtung, Wirkungsstätte bedeutender Schriftsteller und Schriftstellerinnen wie Gerhart Hauptmann und Olga Tokarczuk, in den 1920er Jahren Keimzelle der Hörfunk-Avantgarde, in den 1970er Jahren Anziehungspunkt für herausragende polnische Literatur- und Theaterschaffende. Marek Krajewski und Nadia Szagdaj machten ihre Stadt zum Schauplatz historischer Kriminalromane, auch deutsche Gegenwartsautoren wie Wolf Kampmann ließen sich von der Odermetropole inspirieren.
2016 wurde Breslau Kulturhauptstadt Europas und UNESCO-Weltbuchhauptstadt. Seit 2019 ist sie UNESCO-Literaturstadt.
Sieben Wegbeschreibungen mit einer Fülle von Zitaten sowie architektur- und stadtgeschichtlichen Informationen laden die Reisenden zu literarischen Spaziergängen durch die Jahrhunderte ein.

Die überarbeitete Neuauflage des Klassikers aus dem Verlagsprogramm des Kulturforums präsentiert Zitate vom 14. bis zum 21. Jahrhundert.

Inhalt

Literaturstadt Breslau

1. Spaziergang: Das Herz Breslaus - Der Ring

2. Spaziergang: Die Altstadt

3. Spaziergang: Breslaus katholische Welt

4. Spaziergang: Wissenschaft und Kunst in Breslau

5. Spaziergang: Preußisches und Jüdisches Breslau

6. Spaziergang: Das moderne Breslau

7. Spaziergang: Verwehte Spuren

Anhang

Die Autorin

Roswitha Schieb 2020. Foto: privatRoswitha Schieb 2020. Foto: privat

Roswitha Schieb, geboren 1962, veröffentlichte neben zahlreichen Essays und Büchern zum Thema Theater kulturhistorische Publikationen über Schlesien, darunter Jeder zweite Berliner. Schlesische Spuren an der Spree beim Deutschen Kulturforum östliches Europa (2012) und Schlesien. Geschichte, Landschaft, Kultur (Elsengold Verlag, 2020). In ihrem Buch Reise nach Schlesien und Galizien. Eine Archäologie des Gefühls (Berlin Verlag, 2000) erkundet sie sowohl Orte und Landstriche ihrer aus Schlesien vertriebenen Eltern als auch das ehemals polnische Galizien, heute Ukraine – eine Region, aus der zahlreiche Polen nach 1945 ausgesiedelt wurden, die sich dann insbesondere in Schlesien niederließen. Auch die Anthologie Zugezogen. Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation (Verlag Ferdinand Schöningh, 2016) beschäftigt sich mit diesem Thema. In ihrem Porträtband Risse. Dreißig deutsche Lebensläufe werden zahlreiche mit Schlesien verbundene Biografien lebendig, darunter die von Agnes Wabnitz, Clara Immerwahr, Fritz Haber, Anita Lasker-Wallfisch, Günther Anders, Herbert Hupka, Helga Schütz und Roger Loewig (Lukas Verlag, 2019). Ihre Erzählung Der Hof stellt das Schicksal einer aus Schlesien nach Westfalen vertriebenen Bäuerin ins Zentrum (Edition A. B. Fischer, 2020). 2021 wurde Roswitha Schieb mit dem Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Sie lebt in Borgsdorf bei Berlin.

 

Schieb, Roswitha: Literarischer Reiseführer Breslau. 404 Seiten, Integralbroschur, zahlreiche Farb- und S.-W.-Abbildungen, zweisprachige Karten, Zeittafel, Kurzbiografien, Straßennamenkonkordanz, Personenverzeichnis. Potsdamer Bibliothek östliches Europa – Kulturreisen, Potsdam 2021 (3., aktualisierte und erweiterte Auflage).
€ 19,80/PLN 55,00. ISBN 978-3-936168-85-3

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Vorhandene Materialien

Blick ins Buch: Roswitha Schieb: Literarischer Reiseführer Breslau die ersten 20 Seiten des Buches, PDF, ca. 1.5 MB