Jahrhundertelang war der Elch auf dem Gebiet des heutigen Deutschland verschwunden. Nachstellungen und Beeinträchtigung seiner bevorzugten Lebensräume waren dafür verantwortlich.
Doch seit in Polen 2001 ein Jagdmoratorium eingeführt wurde, vergrößerten sich die Bestände in unserem Nachbarland stark und in kurzer Zeit. In der Folge kommen immer wieder junge Elche beiderlei Geschlechts über Oder und Neiße nach Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen und Brandenburg. Häufig wandern sie auf der Suche nach geeigneten Lebensräumen weite Strecken durchs Land. Dabei kommen sie häufig an unsere Straßen und es kommt es auch zu schweren Unfällen.
Nicht nur die Sorge um die Sicherheit des Straßenverkehrs treibt die Verantwortlichen um, auch der immense Appetit – etwa 25 Kilogramm frische Pflanzentriebe nimmt ein Tier täglich auf – bereitet Kopfzerbrechen. So erfreulich die Rückkehr eines heimischen Wildtiers ist, so sehr ist ein intelligentes Management gefordert, um zukünftige Probleme zu minimieren.
Dr. Kornelia Dobiáš vom Landeskompetenzzentrum Forst Brandenburg in Eberswalde führt seit 2013 ein passives Monitoring zur Einwanderung der Elche in Brandenburg durch. Sie wird einen Überblick über das Geschehen, die Dynamik und die Probleme geben, die mit der Rückkehr der Elche verbunden sind.
Bitte beachten Sie die Corona-Regeln des Ostpreußischen Landesmuseums für einen Besuch des Museums und der Veranstaltungen. Sie finden diese tagesaktuell auf der Website.
Für die Veranstaltungen ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl eine Anmeldung erforderlich unter :
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oder
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Eine Veranstaltung der Kulturreferentin für Ostpreußen, das historische Baltikum und die Siedlungsgebiete der Russlanddeutschen am Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung
Datum | Mi, 01.06.2022 |
Zeit | 18:30 Uhr |
Eintritt | 4,– Euro |
Barrierefrei | Nein |
Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung in Lüneburg
Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg, Deutschland
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