15.12.2015

Zur Habsburger Prägung von Sprache und Bildung in der Bukowina 1848–1918–1940

Zur Habsburger Prägung von Sprache und Bildung in der Bukowina 1848–1918–1940
Zur Habsburger Prägung von Sprache und Bildung in der Bukowina 1848–1918–1940

»Über Generationen hinweg hat die Habsburgermonarchie Sprache und Bildung in der multiethnischen und -kulturellen Bukowina geprägt. Hier entstand an der Grenze zum Russischen Reich 1875 eine deutsch-sprachige Universität und es wurden ukrainische, rumänische, deutsche, jüdische und polnische Bildungs-und Kulturvereine gegründet.

Sprache und Bildung förderten den sozialen Aufstieg und das literarische Schaffen in der Region, doch zugleich begleiteten sie Nationalisierungsprozesse, waren Mittel zur Feindbildproduktion und besaßen die Qualität des Ausschlusses.

Der auf eine internationale Tagung 2013 in Czernowitz (Ukraine) zurückgehende Konferenzband versammelt Beiträge ausgezeichneter Bukowina-Spezialisten, u. a. Marianne Hirsch, Leo Spitzer, Mariana Hausleitner, Kurt Scharr, David Rechter, Andrei Corbea-Hoisie, Ion Lihaciu und Peter Rychlo.«
(Quelle: Pustet Verlag)

Winkler, Markus (Hg.): Partizipation und Exklusion. Zur Habsburger Prägung von Sprache und Bildung in der Bukowina 1848–1918–1940 Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2015, Band 132, 296 Seiten
29,95 €, ISBN 978-3-7917-2712-7

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