16.01.2015

Die Heimatsammlungen der deutschen Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler

Die Heimatsammlungen der deutschen Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler
Der 57. Band der Reihe »Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa« zeichnet ein Bild der Vertriebenen- und Integrationspolitik der BRD am Beispiel der Heimatsammlungen der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen.

»Nach Flucht, Vertreibung oder Aussiedlung aus dem östlichen Europa in der Folge des Zweiten Weltkrieges entstanden in der Bundesrepublik Deutschland über Jahrzehnte mehrere Hundert so genannte Ostdeutsche Heimatstuben. Cornelia Eisler untersucht auf der Grundlage einer bundesweiten Dokumentation dieser Heimatsammlungen und anhand umfangreichen Archivmaterials die Entstehungsgeschichte und die unterschiedlichen Funktionen und Deutungen dieser musealen Begegnungsstätten. Es handelt sich um eine kritische Auseinandersetzung mit den politischen Rahmenbedingungen, die zur Verstetigung dieses Phänomens der Erinnerungskultur führten, und mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen den Vertretern der Vertriebenenverbände und der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik. Die Arbeit verbindet volkskundliche und historische Fragestellungen und liefert einen grundlegenden Beitrag zur Kultur-, Vertriebenen- und Integrationspolitik.«
(Quelle: De Gruyter Verlag)

Eisler, Cornelia: Verwaltete Erinnerung – symbolische Politik. Die Heimatsammlungen der deutschen Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler. Band 57 der Reihe »Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa«, De Gruyter Oldenbourg, München 2015, 23,4 x 17 cm, 664 Seiten
74,95 €, ISBN

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