12.05.2009

Pommersche Doppelhochzeit und ein stummes Klavier

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Pommersche Doppelhochzeit und ein stummes Klavier
Pommern vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu Kriegsende und Flucht 1945. Jan Koneffke zeichnet das Bild einer untergegangenen Welt voller Menschen, die an der Geschichte Schaden nehmen – und an ihren eigenen Vorstellungen.
Jan Koneffke: eine nie vergessene geschichte, Dumont-Verlag Köln, 2008, 320 Seiten, Hardcover, EUR 19,90 [D] / 34,50 sFr., ISBN 978-3-8321-7959-5

»Felix Kannmacher wächst mit drei Brüdern im Ostseestädtchen Freiwalde auf. Felix’ Vater, ein strenger Schulmeister, verehrt den Philosophen Immanuel Kant, die Mutter wird von wechselnden Stimmungen und bald auch von Wahnideen beherrscht. Der erste Bruder ertrinkt, der zweite veranstaltet Hahnenwettkämpfe, der dritte zieht freiwillig in den beginnenden Krieg. Felix flüchtet sich ins Klavierspiel – immerhin wurde ihm eine Zukunft als Konzert­pianist prophezeit. Das Klavier verstummt, als seine Mutter die Saiten als kriegstauglichen Rohstoff zur Sammelstelle bringt. Felix verschenkt sein Herz an Emilie, die Tochter des Apothekers. Doch auf die hat auch sein älterer Bruder ein Auge geworfen. Felix bleibt nur Emilies widerspenstige Schwester Alma. Kurz vor der Doppelhochzeit nimmt er Reißaus ...

Eine nie vergessene Geschichte entfaltet das Panorama vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu Kriegsende und Flucht 1945. Jan Koneffke zeichnet das Bild einer untergegangenen Welt voller Menschen, die an der Geschichte Schaden nehmen – aber auch an ihren eigenen Vorstellungen. Wie sagte Postkutscher Weidemann immer schon: ›Es kommt schlimmer, als es bereits ist.‹«
(Quelle: Dumont Verlag)

Jan Koneffke: Eine nie vergessene Ggeschichte, Dumont-Verlag Köln, 2008, 320 Seiten, Hardcover
19,90 €, ISBN 978-3-8321-7959-5

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