29.11.2018

Das erste Jugoslawien (1918–1941) entstand auf den Trümmern des Ersten Weltkriegs. Das heterogene Gebilde wurde nie ein stabiler Staat. Auch der zweite Anlauf (1943–1991) scheiterte an unbewältigten Integrationsproblemen.

Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2018
Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2018
6185, 6205, 6175
Das erste Jugoslawien (1918–1941) entstand auf den Trümmern des Ersten Weltkriegs. Das heterogene Gebilde wurde nie ein stabiler Staat. Auch der zweite Anlauf (1943–1991) scheiterte an unbewältigten Integrationsproblemen.
Das erste Jugoslawien (1918–1941) entstand auf den Trümmern des Ersten Weltkriegs. Das heterogene Gebilde wurde nie ein stabiler Staat. Auch der zweite Anlauf (1943–1991) scheiterte an unbewältigten Integrationsproblemen.

von Nada Boskovska

[…] Jugoslawien war in der Zwischenkriegszeit mit zahlreichen gravierenden Problemen konfrontiert. Die sehr unterschiedlich geprägten Landesteile zu integrieren, war auf vielen Ebenen eine Herkulesaufgabe. Sie wurde zusätzlich durch die ethnische Struktur erschwert. Alle osteuropäischen Staaten der Zwischenkriegszeit hatten Minderheiten und waren mit damit einhergehenden Problemen konfrontiert. Das große Problem Jugoslawiens war allerdings, dass es keine Mehrheitsbevölkerung aufwies. Bei der Gründung waren die Serben mit einem Anteil von rund 40 Prozent die grösste Gruppe. Es folgten die Kroaten (23 Prozent) und die Slowenen (8 Prozent) sowie zahlreiche kleinere und kleinste Gruppen. […]

100 Jahre Jugoslawien: Ein Geburtstag, den niemand feiern will
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ

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