31.07.2017

Der erste sowjetische Angriff auf das Reichsgebiet im Oktober 1944 konnte erfolgreich zurückgeworfen werden. Die Übergriffe auf Zivilpersonen durch die sowjetische Armee boten sich dazu an, propagandistisch ausgenutzt zu werden, was bei den deutschen Truppen den Durchhaltewillen stärkte.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.07.2017
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.07.2017
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Der erste sowjetische Angriff auf das Reichsgebiet im Oktober 1944 konnte erfolgreich zurückgeworfen werden. Die Übergriffe auf Zivilpersonen durch die sowjetische Armee boten sich dazu an, propagandistisch ausgenutzt zu werden, was bei den deutschen Truppen den Durchhaltewillen stärkte.
Der erste sowjetische Angriff auf das Reichsgebiet im Oktober 1944 konnte erfolgreich zurückgeworfen werden. Die Übergriffe auf Zivilpersonen durch die sowjetische Armee boten sich dazu an, propagandistisch ausgenutzt zu werden, was bei den deutschen Truppen den Durchhaltewillen stärkte.

Von Klaus A. Lankheit

[…] Im kollektiven historischen Bewusstsein haben sich vor allem die durch den zähen Widerstand des Heeres ermöglichten Flüchtlingstrecks und die Evakuierung der deutschen Bevölkerung durch die Kriegsmarine über die Ostsee festgesetzt. Auch die veröffentlichten, apologetisch gefärbten Berichte der beteiligten Generale stellen dieses unzweifelhafte Verdienst in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt unter dem Aspekt einer geostrategisch veränderten Weltlage erscheint es sinnvoll, den Krieg zwischen Herbst 1944 und Mai 1945 im Gebiet des heutigen Dreiländerecks zwischen Litauen, Polen und russischer Exklave in operationsgeschichtlicher Perspektive zu untersuchen. […]

Kein zweites Tannenberg
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der F.A.Z.

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