09.05.2017

Die Zahl derjenigen, die nach dem Krieg die Vertreibung aus dem Osten selbst erlebt haben, wird immer kleiner. Das bekommt der Bund der Vertriebenen in Hessen zu spüren. Aufgeben will der Vorsitzende nicht, aber so wie bisher geht es auch nicht weiter.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.05.2017
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.05.2017
Die Zahl derjenigen, die nach dem Krieg die Vertreibung aus dem Osten selbst erlebt haben, wird immer kleiner. Das bekommt der Bund der Vertriebenen in Hessen zu spüren. Aufgeben will der Vorsitzende nicht, aber so wie bisher geht es auch nicht weiter.
Die Zahl derjenigen, die nach dem Krieg die Vertreibung aus dem Osten selbst erlebt haben, wird immer kleiner. Das bekommt der Bund der Vertriebenen in Hessen zu spüren. Aufgeben will der Vorsitzende nicht, aber so wie bisher geht es auch nicht weiter.

von Tobias Rösmann

[…] Von solch großem Einfluss ist nichts geblieben. 72 Jahre nach Kriegsende wird die Zahl derjenigen, die Flucht und Vertreibung am eigenen Leib erlitten haben, immer kleiner. Und auch das Engagement der sogenannten bekennenden Generation, der Kinder deutscher Heimatvertriebener, nimmt ab. Siegbert Ortmann weiß das. Deshalb wirbt er dafür, sich neuen Gruppen zu öffnen und zum Beispiel die vergleichsweise jungen Angehörigen der Siebenbürger Sachsen, einer deutschsprachigen Minderheit aus dem heutigen Rumänien, fester an den BdV zu binden. Außerdem will Ortmann den Verband stärker als Brückenbauer und Kulturwahrer in Europa darstellen. Offiziell definiert ist dessen Aufgabe in Paragraph 96 des Bundesvertriebenengesetzes. […]

Der Bund der Aussterbenden
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der F.A.Z.

      • Seitenanfang