06.02.2016

Vertreibung und Aussiedlung der Deutschen

Radio Prag, 06.02.2016
Radio Prag, 06.02.2016
Vertreibung und Aussiedlung der Deutschen
Es ist bis heute eines der kontroversesten Themen in der tschechisch-deutschen Geschichte. In Tschechien ist vom »odsun« die Rede, also von der Abschiebung der deutschsprachigen Bevölkerung. In Deutschland und Österreich heißt es Vertreibung. Vor 70 Jahren begann der sogenannte »organisierte Transfer« der deutschsprachigen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei.

Von Till Janzer

[…] Es sind rund drei Millionen Deutsche, die 1945/46 aus der Tschechoslowakei vertrieben wurden. Die Idee, diesen Teil der Bevölkerung auszusiedeln, kam aber nicht erst mit dem Ende des Kriegs auf. Sie entstand schon 1938, als beide Völker am Ende der Verständigung angelangt waren. Tomáš Dvořák ist Historiker an der Brünner Masaryk-Universität:

»Den ersten Plan, einen Teil der Bevölkerung aus den sogenannten Sudetengebieten abzuschieben, gab es bereits während der Krise rund um das Münchner Abkommen. Damals überlegten die tschechoslowakische Regierung beziehungsweise Präsident Beneš, einen Teil des Staatsgebietes abzutreten und damit auch einen Teil der deutschen Bevölkerung. […]

Das Ende des Zusammenlebens: Vertreibung und Aussiedlung der Deutschen
Der gesamte Beitrag auf den Internet-Seiten von Radio Prag. Mit der Möglichkeit zum Anhören

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