11.01.2015

Die böhmische Kapitale von Hopfen und Malz hat mehr zu bieten als nur Brauereien und Gaststätten. Dabei kann man den Ort schon allein darum beneiden

Jürgen Roth
Jürgen Roth
Die böhmische Kapitale von Hopfen und Malz hat mehr zu bieten als nur Brauereien und Gaststätten. Dabei kann man den Ort schon allein darum beneiden
Die böhmische Kapitale von Hopfen und Malz hat mehr zu bieten als nur Brauereien und Gaststätten. Dabei kann man den Ort schon allein darum beneiden.

von Jürgen Roth

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2015

[…] Pilsen sei »eine bequeme Stadt, nicht groß, aber groß genug«, meint meine Begleiterin, während wir zum Markt schlendern, zum Náměstí Republiky, zum Platz der Republik, den die gotische Sankt-Bartholomäus-Kathedrale dominiert. Ihr 102,6 Meter hoher Turm, der höchste Kirchturm des Landes, ist Pilsens Kompassnadel, man sieht ihn von überall. Pilsen ist eine mittelalterliche Planstadt, die Straßen im denkmalgeschützten Zentrum zweigen allesamt im rechten Winkel ab. Rund um den 139 mal 193 Meter messenden Markt reihen sich gotische Häuser mit engen Stirnseiten an Barockpalais, an historistische Prunkdomizile mit filigranen Statuetten und Giebeln und an wuchtige Renaissancegebäude wie das finster dreinschauende, mit zahlreichen Sgrafitti verzierte Rathaus. Selbst der sozialistische Zweckbau des Hotels Central fügt sich in dieses Ensemble aus Juwelen wohlgefällig ein. […]

Das Pils löst in Pilsen jedes Problem
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der F.A.Z.

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