10.07.2009

Rezension | Der israelische Autor Aharon Appelfeld, der mit 14 Jahren dem Holocaust entkam, erzählt in seinem Roman von den Alpträumen seiner bukowinischen Kindheit

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2009
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Rezension | Der israelische Autor Aharon Appelfeld, der mit 14 Jahren dem Holocaust entkam, erzählt in seinem Roman von den Alpträumen seiner bukowinischen Kindheit
Rezension | Der israelische Autor Aharon Appelfeld, der mit 14 Jahren dem Holocaust entkam, erzählt in seinem Roman von den Alpträumen seiner bukowinischen Kindheit

Von Thomas David

[…] Appelfeld ist ein lakonischer Erzähler, dessen lyrische, von einem eigenen, unverwechselbaren Ton erfüllte Stimme um die Geschicke seiner Figuren scheinbar wenig Aufhebens macht und schließlich auch die Geschichte von Hugo Mansfelds Rettung durch Mariana nur in feinste Schwingungen zu versetzen braucht, um ihre Wirkung zu entfalten. »Die Sprache ist ein Instrument der Gedanken, man muss sich klar und präzise ausdrücken«, lautet der schlichte Leitsatz von Appelfelds Poetik, mit dem sich Hugo an einen Rat seines Vaters erinnert: »Seltsam, schoss es ihm durch den Kopf, auch eine einfache Sprache kann bunt sein.« […]

Kind ohne Kindheit
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der F.A.Z.

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