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Der Preis wird vom Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam, ausgelobt und ist mit 12000 € (Hauptpreis) bzw. 8000 € (Ehrenpreis) aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiert. Die feierliche Preisverleihung fand am 4. Dezember 2003 im Deutschen Historischen Museum Berlin statt.
Andrzej Tomaszewski
Der Bach-Chor der evangelischen Kirchengemeinde im siebenbürgischen Hermannstadt/Sibiu

Der Preis wird vom Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam, ausgelobt und ist mit 12000 € (Hauptpreis) bzw. 8000 € (Ehrenpreis) aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiert.
Die feierliche Preisverleihung fand am 4. Dezember 2003 im Deutschen Historischen Museum Berlin statt.

Mit dem Georg Dehio-Kulturpreis, der ab 2003 im jährlichen Wechsel mit dem Georg Dehio-Buchpreis vergeben wird, werden Persönlichkeiten und Institutionen für besondere Leistungen in der Erforschung, Bewahrung und Präsentation der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa ausgezeichnet.

Impressionen von der Preisverleihung

Die siebenköpfige Jury unter Vorsitz des Journalisten Dieter Bartetzko (FAZ) sprach den Hauptpreis dem polnischen Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Andrzej Tomaszewski zu. Tomaszewski setzte sich als Forscher und Hochschullehrer und besonders in seiner Zeit als Generalkonservator der Republik Polen für die deutsch-polnische Zusammenarbeit in den Belangen des gemeinsamen Kulturerbes ein. Auf seine Initiative begann in den 1990-er Jahren eine kontinuierliche Kooperation von polnischen und deutschen Kunsthistorikern, Museumsfachleuten und Denkmalpflegern, deren erfolgreiche Zusammenarbeit an vielen bedeutenden denkmalpflegerischen Maßnahmen abzulesen ist. Bei seinem Engagement für das gemeinsame Kulturerbe geht es dem Preisträger um die gemeinsame Verantwortung für Kulturdenkmäler in ehemals deutschen, heute polnischen Regionen, für deren Erhaltung er in Wort und Tat eintritt.

Der Ehrenpreis geht an den Bach-Chor der evangelischen Kirchengemeinde im siebenbürgischen Hermannstadt/Sibiu mit dem Chorleiter Kurt Philippi und der Organistin Ursula Philippi. Der 1931 von Franz Xaver Dressler gegründete Chor ist ein wichtiger Faktor in der Musiklandschaft Siebenbürgens und ganz Rumäniens. Er hat im Kontext der deutschen Minderheitenkultur im östlichen Europa eine über die Region hinausgehende Bedeutung. Unter der in bereits 20 Jahren bewährten Leitung des Ehepaars Philippi spielt die Kirchenmusik an der Hermannstädter Stadtkirche darüber hinaus eine wichtige Rolle im Zusammenleben der unterschiedlichen Ethnien und Konfessionen in Siebenbürgen.

Die feierliche Preisverleihung fand am 4. Dezember 2003 in Berlin statt.

Zusammensetzung der Jury:

  • Dr. Dieter Bartetzko, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton
  • Prof. Dr. Etienne François, Professor für Geschichte am Frankreich-Zentrum der Technischen Universität Berlin
  • Prof. Dr. Michael Garleff, Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg
  • Dr. Hans-Martin Hinz, Deutsches Historisches Museum, Berlin
  • Prof. Dr. Volker Hoffmann, Lehrstuhl für Architekturgeschichte und Denkmalpflege der Universität Bern
  • Dr. Pavel Liška, Künstlerischer Direktor des Kunstforums Ostdeutsche Galerie, Regensburg
  • Prof. Dr. Michael Petzet, Präsident des International Council on Monuments and Sites (ICOMOS)

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Dr. Claudia Tutsch
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
T. +49 331 2009814
F. +49 331 2009850

Impressionen von der Verleihung des Georg Dehio-Kulturpreises
Aufgenommen am 04. Dezember 2003 im Kinosaal des Deutschen Historischen Museums Berlin

http://www.dehio.org
Die Internet-Seiten der Dehio-Geschäftsstelle bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

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