Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte will eine Brücke bauen zwischen der Geschichte und der Gegenwart der Russlanddeutschen in Deutschland.

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Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte will eine Brücke bauen zwischen der Geschichte und der Gegenwart der Russlanddeutschen in Deutschland.
Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold will eine Brücke bauen zwischen der Geschichte und der Gegenwart der Russlanddeutschen in Deutschland.

Kontakt

Georgstraße 24
32756 Detmold
T. + 49 (0)5231 921690
F. +49 (0)5231 921618
E-Mail: museum[at]russlanddeutsche.de
Internet: www.russlanddeutsche.de

Ansprechpartner

Kornelius Ens | Museumsleiter
Witalis Hagelgans | 1. Vorstandsvorsitzender

Profil

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte wurde 1996 von einer Gruppe russlanddeutscher Aussiedler in Detmold gegründet. Was als kleine, private Sammlung begann, ist heute ein professionelles, den Statuten des ICOM folgendes Museum. Die Entstehung des Museums in Detmold ist keine vom Staat geplante, sondern eine Eigeninitiative der Neubürger und zwar in einer der größten Aufnahmeregionen der Spätaussiedler – Kreis Lippe, NRW. Das Museum ist ein Auswanderermuseum der besonderen Art. Es zeigt die Geschichte der Menschen, die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert aus den deutschsprachigen Ländern nach Russland auswanderten. Ihre Nachfahren verließen nach einer wechsel- und meist leidvollen Geschichte das Land wieder, 2,5 Millionen kamen in die neue, alte Heimat: Deutschland.

Russlanddeutsche – Wer sind sie? Wo kommen sie her? Wie haben sie gelebt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. So soll eine Brücke zwischen der Geschichte und der Gegenwart der Russlanddeutschen in Deutschland gebaut werden. Damit wird auch ein Bereich deutscher und europäischer Geschichte gezeigt, der in bundesdeutschen Museen bisher kaum berücksichtigt wird. Die Besucherinnen und Besucher entdecken in dem Museum einen Ausschnitt aus der gemeinsamen deutschen, russlanddeutschen und russischen Geschichte – eine facettenreiche Geschichte von Auswanderung, Migration und Integration mit hoher politischer Alltagsaktualität.

Sammlungen

Die Sammlung des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte umfasst vor allem Alltagsgegenstände wie Werkzeug, Kleidung, Geschirr oder Münzen. Zum Bestand gehören außerdem Gemälde und Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert. Alle Objekte stehen in Bezug zur russlanddeutschen Geschichte der letzten 300 Jahre. Objekte, die derzeit nicht in Ausstellungen gezeigt werden, befinden sich im Magazin. Es ist aus konservatorischen Gründen nicht öffentlich zugänglich. Zu Forschungszwecken wird jedoch gerne Einsicht in die Bestände gewährt. Die Sichtung der Objekte ist im Lesesaal der Bibliothek möglich. Bei besonders schutzbedürftigen Objekten besteht die Möglichkeit, eine fotografische Reproduktion anzufertigen.

Ein Online-Katalog mit Suchfunktion, mit dem über das Internet in den Beständen zu recherchiert werden kann, wird derzeit vorbereitet.

Länder- und Regionenschwerpunkte

Russland, ehemalige GUS-Staaten

Aktivitäten

Sonder- und Themenausstellungen, Führungen, Tagungen und Workshops, Bibliothek, Vorträge, Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen, Publikationen, Programme für Schüler, Kulturprogramm »Museum am Sonntag«

Aktuelles

Aktuelle Ausstellungen im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag
14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Samstag
11:00 Uhr – 17:00 Uhr

Sonntag
einmal monatlich im Rahmen des Kulturprogramms
14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Montag
Ruhetag

Eintrittspreise

Erwachsene
4,– Euro

Gruppe p. P.
3,– Euro

Ermäßigt/Kinder
2,– Euro

Familie
10,– Euro

Führung
(Gruppen bis 20 Personen)
20,– Euro

Besitzer einer MuseumsCard erhalten kostenlosen Eintritt.

 

Lage

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