Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Die Reformation in der Folge des sogenannten Thesenanschlags Martin Luthers an der Wittenberger Schlosskirche 1517 bildet unbestritten einen der wichtigsten Einschnitte der europäischen Geschichte. Vor allem erfasste diese Entwicklung rasch alle Landstriche östlich Kursachsens, in denen deutsch gesprochen wurde, und strahlte von dort auf die Nachbarländer aus. Dieser Teil Europas war ausgesprochen empfänglich für die Ideen einer Erneuerung der Kirche und einer Intensivierung des Glaubens – Polen und Ungarn etwa wurden Länder großer konfessioneller Vielfalt, Böhmen war durch die hussitische Glaubensbewegung ein Jahrhundert vorher bereits reformatorisch eingestellt. Während sich die deutschen Länder bald am Glaubensbekenntnis des jeweiligen Landesherrn zu orientieren hatten, wurde Ostmitteleuropa für geraume Zeit zu einer von Glaubensdiversität geprägten Sphäre – und dadurch auch zum Ziel vieler Glaubensflüchtlinge aus Mittel- und Westeuropa.

Stationen der Ausstellung

12.04. bis 20.05.2017
Evang. Tagungszentrum Haus Nordhelle, Meinerzhagen

13.11. bis 02.12.2016
Ev. Himmelfahrtkirche, Berlin, Deutschland

10.10. bis 04.11.2016
Ev. Emmauskirche, Berlin

18.09. bis 25.09.2016
Stiftung Leucorea, Lutherstadt Wittenberg

10.09. bis 07.10.2016
Stadtbibliothek Mühlhausen, Thüringen

Wanderausstellung

Aus Anlass des 500. Jahrestags des Beginns der Reformation 2017 will das Deutsche Kulturforum östliches Europa mit mehreren Wanderausstellungen dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland und in den heute betroffenen Ländern ins Bewusstsein rufen: Sieben Ausstellungsmodule, meist mehrsprachig, werden sukzessive ab Herbst 2016 präsentiert. Durch den Verweis auf das östliche Europa soll zugleich dem Themenjahr »Reformation und die eine Welt« der Lutherdekade Rechnung getragen werden, das die europa- und weltweiten Bezüge des Reformationsgeschehens in den Mittelpunkt stellt.

Die Wanderausstellung »Reformation im östlichen Europa« besteht aus einer Überblicksdarstellung sowie sechs Regionalmodulen:

  • Polen-Litauen und Preußenland (dt./poln.)

  • Pommern und Ostbrandenburg (dt./poln.)

  • Schlesien (dt./poln.)

  • Böhmen und Mähren (dt./tschech.)

  • Oberungarn/Slowakei (dt./slow./ung.)

  • Siebenbürgen (dt./rum./ung.).

(Die ersten Stationen wurden im September eröffnet, bis Frühjahr 2017 folgen alle weiteren Module.)

Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jahresthemas 2017: Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa

Aus Anlass des 500. Jahrestags des Beginns der Reformation 2017 will das Deutsche Kulturforum östliches Europa mit mehreren Wandersausstellungen dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland und in den heute betroffenen Ländern ins Bewusstsein rufen: Sieben Ausstellungsmodule, meist mehrsprachig, werden sukzessive ab Herbst 2016 präsentiert. Durch den Verweis auf das östliche Europa soll zugleich dem Themenjahr „Reformation und die eine Welt“ der Lutherdekade Rechnung getragen werden, das die europa- und weltweiten Bezüge des Reformationsgeschehens in den Mittelpunkt stellt. Die Wanderausstellung „Reformation im östlichen Europa“ besteht aus einer Überblicksdarstellung sowie sechs Regionalmodulen: Polen-Litauen und Preußenland (dt./poln.), Pommern und Ostbrandenburg (dt./poln.), Schlesien (dt./poln.), Böhmen und Mähren (dt./tschech.), Oberungarn/Slowakei (dt./slow./ung.) und Siebenbürgen (dt./rum./ung.). Die ersten Stationen werden im September eröffnet, bis Frühjahr 2017 folgen alle weiteren Module.

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  • Blickwechsel 2017

    Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa. Ausgabe 5

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