18.01.2003 - 02.03.2003
Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz
Panoramastraße 1A, 10178 Berlin, Deutschland

Breslau – Wrocław

Augenblicke einer Stadt

Ohne Titel

Ausstellung mit Fotografien von Mathias Marx, Deutsches Kulturforum östliches Europa

täglich 10.00-24.00 Uhr

Schimmernde Ballons steigen in den nächtlichen Himmel über der mittelalterlichen Stadt. Eine gotische Fassade, ein Kirchturm stehen als Denkmäler einer vergangenen Zeit... Einer der achtzig magischen Augenblicke, die der Fotograf Mathias Marx auf seiner Spurensuche in Breslau – Wrocław festgehalten hat.

Drei Mal bereiste Mathias Marx mit seiner Kamera im vergangenen Jahr die einstige Hauptstadt Schlesiens. Behutsam hat er seine persönlichen Eindrücke des alten Breslau und des neuen Wrocław festgehalten. In seinen Bildern spiegeln sich sowohl die bewegte Geschichte als auch die dynamische Gegenwart der Stadt.

Im Zentrum des fotografischen Stadtportraits steht die Poesie des Alltags der jungen polnischen Metropole: Der unsichere Blick einer Kellnerin, die Auslage einer Devotionalienhandlung, Pantomimekünstler auf dem Ring, lockende Werbebilder an grauen Fassaden... Vom heutigen Leben in Wrocław wandert der Blick auf die Zeugnisse des alten Breslau. Von der reichen Geschichte der alten Hansemetropole künden die liebevoll restaurierten Fassaden der Altstadt, die prunkvollen Kirchen und verwinkelten Gassen ... Bilder des jüdischen Friedhofs erinnern an den bedeutenden jüdischen Anteil der Geschichte Breslaus.

Mathias Marx (geb. 1964) ist Preisträger des Förderpreises für bildende Kunst des Landes Brandenburg und des Kunstpreises für Fotografie der Stadt Brandenburg. Der Fotograf ist Mitarbeiter für Neue Medien beim Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Die Ausstellung wird am 17. Januar 2003 um 18.00 Uhr eröffnet. Es spricht: Dr. Gerhard Gnauck (Korrespondent für „Die Welt“ in Warschau).

Begleitend zur Ausstellung gibt das Deutsche Kulturforum östliches Europa in seiner Reihe Potsdamer Bibliothek östliches Europa – Kunst einen Katalog mit Fotografien von Mathias Marx sowie Texten von Roswitha Schieb und Karol Maliszewski heraus. (Preis: € 8.- / SFr 14,40)

Ansprechpartner für diese Veranstaltung beim Deutschen Kulturforum östliches Europa: Dr. des. Frithjof Benjamin Schenk, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 331 2009833, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Tags: DKF-Ausstellung

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