06.01.2005

Essays aus Polen und Deutschland. PREISREDUZIERT

2505,4302
Essays aus Polen und Deutschland. PREISREDUZIERT
Das Preußenjahr 2001 war Anlass zur Auseinandersetzung mit der preußischen Geschichte und dem aus ihr resultierenden gemeinsamen deutsch-polnischen Kulturerbe. Die in diesem Band gesammelten Essays von polnischen und deutschen Historikern und Publizisten dokumentieren den bis heute andauernden Diskurs über die polnisch-preußische Beziehungsgeschichte ... Preisreduziert

Das Preußenjahr 2001 war Anlass zur Auseinandersetzung mit der preußischen Geschichte und dem aus ihr resultierenden gemeinsamen deutsch-polnischen Kulturerbe. Die in diesem Band gesammelten Essays von polnischen und deutschen Historikern und Publizisten dokumentieren den bis heute andauernden Diskurs über die polnisch-preußische Beziehungsgeschichte.

Die Geschichte des preußischen Staates zählt zu den kontroversen Kapiteln der deutschen Vergangenheit. Militarismus, expansiver Außenpolitik und und politischem Zynismus standen ein hohes zivilisatorisches Entwicklungsniveau, eine effektive Verwaltung und eine aufgeklärte Monarchie gegenüber. Dieser janusköpfige Charakter des preußischen Staates provozierte in den letzten Jahrzehnten immer neue Debatten über Preußen und sein Erbe – und so war denn auch das dreihundertjährige Jubiläum der Krönung des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. zum preußischen König ein Anlass für Reflexionen über Preußens Geschichte und die Bedeutung seines kulturellen Erbes für die Gegenwart.

Das Jubiläum inspirierte aber nicht nur deutsche, sondern auch polnische Historiker und Publizisten, sich mit dem Themenkreis zu befassen. Die vorliegenden Texte von Autoren aus beiden Ländern sind anlässlich des Preußenjubiläums zwischen 2001 und 2004 in polnischen Zeitungen erschienen. Sie thematisieren nicht nur das komplexe Bild der Geschichte Preußens, sondern bilanzieren auch die bisherige, zum Teil einseitige Wahrnehmung dieses Staates in Polen und wägen seine Bedeutung für die polnische Geschichte und die deutsch-polnischen Beziehungen ab.

»Wir sind nicht mehr nur Depositäre, sondern werden zu geistigen Mitnachfolgern des preußischen Kulturerbes. Zum ersten Mal geschieht das nicht in Folge von Versuchen einer nationalen Aneignung, sondern aus dem natürlichen Bedürfnis heraus, sich emotionell mit der zu rettenden Kulturlandschaft zu identifizieren …

… Ganze Kulturlandschaftsräume waren zum Teil deutsch, masurisch, ermländisch, auch polnisch, und sind heute meist polnisch und ukrainisch. Sie werden adjektivlos zu ›unseren‹ erklärt, weil wir das Erbe ihrer vorherigen Eigentümer mit vollem Bewusstsein übernehmen und bereichern. So verstehe ich die ›geistige Nachfolge‹, die nicht die Gefahr birgt, sich ›fremde‹ Kulturgüter anzueignen. Ich finde in ihr aber den Willen zur Stabilität und Harmonie, die so nötig ist, damit man sich ›zu Hause‹ fühlt.«

(Robert Traba in seiner Dankesrede zur Verleihung des Lew-Kopelew-Preises an die Allensteiner Kulturgemeinschaft »Borussia« am 7.11.2004 in Köln.)

Kerski, Basil (Herausgeber): Preußen – Erbe und Erinnerung. Essays aus Polen und Deutschland. Mit Beiträgen von Hans-Jürgen Bömelburg, Edmund Dmitrów, Basil Kerski, Andrzej Kopacki, Adam Krzemiński, Andreas Lawaty, Dariusz Łukasiewicz, Janusz A.Majcherek. Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam 2005. € [D] 1,00/PLN 3,00. ISBN 978-3-936168-17-4

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