12.12.2018 , 18:00

Netzwerke der Moderne. Adolf Rading und Hans Scharoun an der Breslauer Kunstakademie

Ein Vortrag von Beate Störtkuhl, Oldenburg, im Begleitprogramm zur Ausstellung »Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau«

Das Ledigenheim von Hans Scharoun auf der Werkbundausstellung »Wohnung und Werkraum« (WuWA) in der Werkbundsiedlung Breslau 1929
Breslau/Wrocław: Die Mohrenapotheke am Blücherplatz/plac Solny von Adolf Rading, 1928

Adolf Rading und Hans Scharoun, die beiden Professoren für die Abteilung Architektur, Innenausbau und Kunstgewerbe an der Breslauer Akademie, gehörten zu den bedeutenden Akteuren des Neuen Bauens in der Weimarer Republik. Beide waren auf der Werkbundsiedlung am Weißenhof in Stuttgart 1927, dem Manifest einer »internationalen neuen Baukunst« vertreten; ihre Ideen inspirierten ihre Schüler und Kollegen in Breslau. In der Werkbundausstellung Wohnung und Werkraum (WuWA) 1929 präsentierte sich die Stadt als eine Metropole des modernen Deutschland – ein Selbstverständnis, das in der Krise der Demokratie in den frühen 1930er Jahren schnell zerbrach.

Der Vortrag zeichnet die Netzwerke der Breslauer Architekturszene in den 1920er Jahren bis zu ihrer Auflösung 1933 nach.

Referentin

PD DR. Beate Störtkuhl, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa – BKGE, Oldenburg

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa Im Begleitprogramm zur Ausstellung Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau, die bis zum 3. März 2019 Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigt wird.

Die Ausstellung wird von der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung und dem Nationalmuseum in Breslau/Muzeum Narodowe we Wrocławíu präsentiert.

Lage


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