Zentrum gegen Vertreibungen nicht »in geschichtlicher und räumlicher Nähe« zum Holocaust-Mahnmal

Der Tagesspiegel, 28.06.2003
Der Tagesspiegel, 28.06.2003
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Zentrum gegen Vertreibungen nicht »in geschichtlicher und räumlicher Nähe« zum Holocaust-Mahnmal
Zentrum gegen Vertreibungen nicht »in geschichtlicher und räumlicher Nähe« zum Holocaust-Mahnmal
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In unserem gestrigen Bericht zu einer Berliner Podiumsdiskussion über ein Mahnmal für die Vertriebenen wird Erika Steinbach, die Stiftungsvorsitzende des Zentrums gegen Vertreibungen, mit der Forderung zitiert, ein solches Mahnmal »in geschichtlicher und räumlicher Nähe« zum Holocaust-Mahnmal zu planen. Frau Steinbach legt Wert darauf, eine solche Äußerung weder in der Diskussion noch zuvor getan zu haben. Als langjähriger Schirmherrin der jüdischen Frauenorganisation WIZO würde es ihr nie in den Sinn kommen, das Zentrum gegen Vertreibungen in Zusammenhang mit dem Holocaust-Denkmal zu bringen.

Erika Steinbach rückt Missverständnis gerade
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe des Tagesspiegel

Ein Zentrum gegen Vertreibungen – Nationales Gedenken oder europäische Erinnerung?
III. Potsdamer Forum 2003 zur Geschichte der Deutschen und ihrer östlichen Nachbarn mit Nawojka Cieślińska-Lobkowicz, Dr. Helga Hirsch, Prof. em. Dr. Hans Lemberg, Markus Meckel, MdB und Erika Steinbach, MdB. Moderation: Thomas Urban, am 25. Juni 2003 in der Französischen Friedrichstadtkirche Berlin

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