12.03.2019 , 19:30
Kultur: Haus Dacheröden
Anger 37, 99084 Erfurt, Deutschland

Deutsch-tschechische FAMILIENGESCHICHTEN

Podiumsgespräch mit den Autorinnen Alena Mornštajnová und Kateřina Tučková sowie Eröffnung der Ausstellung »Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie. Fünf Biografien erzählen hundert Jahre Geschichte«

Alena Mornštajnová und das Cover der tschechischen Ausgabe ihres Romans <i>Hana</i>

Anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Leipziger Buchmesse 2019 veranstaltet das Deutsche Kulturforum östliches Europa gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Berlin und der Erfurter Frühlingslese ein Gespräch mit Lesungen zweier tschechischer Autorinnen, die in ihren Werken die deutsch-tschechische Geschichte des 20. Jahrhunderts thematisieren. Die NS-Herrschaft im Protektorat Böhmen und Mähren, die Deportation und Ermordung der Juden, die Vertreibung der Deutschen und das Leben der Verbliebenen spiegelt sich in den persönlichen Schicksalen der literarischen Figuren.

Begrüßung und Moderation

  • Christina Frankenberg, Tschechisches Zentrum Berlin
  • Tanja Krombach, Deutsches Kulturforum östliches Europa
Kateřina Tučková das Cover der deutschsprachigen Ausgabe ihres Romans <i>Gerta. Das deutsche Mädchen</i>

Podiumsgespräch
Gespräch mit den Autorinnen Alena Mornštajnová und Kateřina Tučková, Lesung aus ihren Romanen Hana und Gerta. Das deutsche Mädchen

Ausstellungseröffnung

Kommentierte Führung durch die Ausstellung Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie. Fünf Biografien erzählen hundert Jahre Geschichte mit dem Autor Ralf Pasch

Die von Ralf Pasch erstellte Wanderausstellung über die deutsch-tschechisch-jüdische Familie Schalek zeigt, wie sich Biografie und Geschichte gegenseitig durchdringen. Alice Schalek war Frontberichterstatterin im Ersten Weltkrieg, Robert Schalek Richter beim Prozess um den Hellseher Hanussen, Lisa Fittko Fluchthelferin in Südfrankreich, Malva Schalek künstlerische Zeugin des Lebens im Ghetto Theresienstadt, Fritz Schalek Widerstandskämpfer und Aktivist der deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei. Ihre Lebensläufe spiegeln Frauen- und Judenemanzipation, Verfolgung, Emigration und politischen Widerstand.

Die Ausstellung wird bis zum 31. März 2019 im Kultur: Haus Dacheröden gezeigt. weitere Informationen

Eintritt

5,– Euro

Lesereihe »Tschechien erlesen: Deutsch-tschechische Familiengeschichten«

Anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Leipziger Buchmesse 2019 veranstaltet das Deutsche Kulturforum östliches Europa gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Berlin eine Reihe von Lesungen von Autorinnen, die in ihren Werken die deutsch-tschechische Geschichte des 20. Jahrhunderts thematisieren. Die NS-Herrschaft im Protektorat Böhmen und Mähren, die Deportation und Ermordung der Juden, die Vertreibung der Deutschen und das Leben der Verbliebenen spiegelt sich in den persönlichen Schicksalen ihrer Figuren.

Weitere Lesungen und Gespräche in der Reihe:

Montag, 26. November 2018, 19:00 Uhr
Alena Mornštajnová – Hana
Tschechisches Zentrum Berlin

Dienstag, 22. Januar 2019, 19:00 Uhr
Nela Rywiková, Děti hněvu | Kinder des Zorns
Tschechisches Zentrum Berlin

Mittwoch, 13. März 2019, 19:00 Uhr,
Kateřina Tučková – Gerta. Das deutsche Mädchen
Tschechisches Zentrum Berlin

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit dem Kultur:Haus Dacheröden im Rahmen des Festivals Erfurter Frühlingslese und dem Tschechischen Zentrum Berlin

Lage


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