27.11.2018 , 18:00
Urania »Wilhelm Foerster«
Gutenbergstraße 71, 14467 Potsdam, Deutschland

Das Kriegsende 1918 und seine Folgen im südöstlichen Europa

Der Fall Jugoslawien. Ein Vortrag von Prof. Dr. Katrin Boeckh, München

Am 28. Juni 1914 erschießt der serbische Nationalist Gavrilo Princip in Sarajevo den österrisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau Herzogin Sophie Chotek. Das Ereignis gilt als Auslöser des Ersten Weltkriegs.

Im Südosten Europas hinterließ das Ende des Ersten Weltkriegs eine stark veränderte Verteilung von Gebieten und Nationalstaaten, die teilweise die Ursache für weiter schwelende Unzufriedenheit war, teilweise nationale Träume zu realisieren schien.

Der Vortrag zeichnet zunächst die Neuordnung Südosteuropas nach, um sich dann dem Beispiel Jugoslawiens vertiefend zu widmen.

Eintritt

6,– Euro
5,– Euro ermäßigt

Die Vortragsreihe

Das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelte den Zusammenbruch dreier Kaiserreiche in Europa. Mit einer Reihe von Friedensverträgen und der Gründung des Völkerbundes sollte eine neue stabile Ordnung in der durch Revolutionen und lokale Kriege erschütterten Nachkriegssituation geschaffen werden. Drei Vorträge, die das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit der Urania Potsdam durchführt, werden die Folgen dieser Neuordnung für das Zusammenleben der Völker im östlichen Europa beleuchten.

Weitere Termine

Donnerstag, 27. September 2018, 18:00 Uhr
Neue Grenzen – neue Gräben
Polen nach dem Ersten Weltkrieg und sein brisantes Minderheitenproblem
Vortrag: Prof. Dr. Werner Benecke, Frankfurt (Oder)

Dienstag, 23. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Die Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit
Ein demokratischer Nationalitätenstaat im Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und äußeren Revisionsansprüchen
Vortrag: PD Dr. Tobias Weger, München

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jahresthemas 2018: Zwischen Trauer und Triumph. 1918 im östlichen Europa. In Zusammenarbeit mit der Urania »Wilhelm Förster« Potsdam

Im Südosten Europas hinterließ das Ende des Ersten Weltkriegs eine stark veränderte Verteilung von Gebieten und Nationalstaaten, die teilweise die Ursache für weiter schwelende Unzufriedenheit war, teilweise nationale Träume zu realisieren schien. Der Vortrag zeichnet zunächst die Neuordnung Südosteuropas nach, um sich dann dem Beispiel Jugoslawiens vertiefend zu widmen

Lage


Folgende Publikationen könnten Sie auch interessieren:

2018-11-27 18:00:00
2018-11-27 19:30:00