30.05.2017 , 18:00
Haus des Deutschen Ostens
Am Lilienberg 5, 81669 München, Deutschland

Reformation im östlichen Europa – Siebenbürgen

Ausstellungseröffnung. Zum Jahresthema des Deutschen Kulturforums 2017 »Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa«

In den meist deutschsprachigen Städten Siebenbürgens breiteten sich reformatorische Ideen schon zu Beginn der 1520er Jahre aus. Die »Sächsische Nation«, einer der drei Stände des seit 1541 selbständigen Wahlfürstentums Siebenbürgen, führte 1550 die Reformation nach Wittenberger Vorbild durch, die anderen Deutschen des Landes schlossen sich an. Mit den vier anerkannten Konfessionen des Augsburger und des Schweizer Bekenntnisses, des Unitarismus und des Katholizismus sowie mit der Tolerierung der griechisch-orthodoxen Ostkirche etablierte sich die stabilste Glaubensvielfalt Europas.

In der Wanderausstellung werden die Voraussetzungen und Zeitumstände der Reformation ebenso erläutert wie das Entstehen der verschiedenen Kirchen, die Einwanderung protestantischer Glaubensflüchtlinge im 17./18. Jahrhundert und das Wirken protestantischer Kirchen im heutigen Rumänien. Die zehn reich bebilderten Banner sind dreisprachig – Deutsch, Rumänisch und Ungarisch – und Teil eines Ausstellungsprojekts des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Weitere Informationen über diese Wanderausstellung

Programm

Einführung
Dr. Harald Roth, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Wanderausstellung

Die Wanderausstellung »Reformation im östlichen Europa« besteht aus einer

sowie sechs Regionalmodulen:

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens – HDO

Die Wanderausstellung Reformation im östlichen Europa – Siebenbürgen wird vom 31. Mai bis zum 28. Juli 2017 im Haus des Deutschen Ostens gezeigt. Parallel wird auch die Überblicksdarstellung gezeigt.

Lage


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