07.07.2015 , 18:00
WIS – Wissenschaftsetage im Bildungsforum
4. Obergeschoss, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, Deutschland

Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig – die polnische sowie mittel- und osteuropäische Wahrnehmung

Vorlesung von Prof. Dr. Paweł Machcewicz, Danzig, im Rahmen der Ringvorlesung »1945 – Das östliche Europa nach der ›Stunde Null‹«

Das Museum (Eröffnung 2016) will die polnische Perspektive ins Narrativ über den Zweiten Weltkrieg einbringen, das bisher eher westeuropäisch geprägt ist. Die wichtigsten Ereignisse werden unter Berücksichtigung der polnischen sowie mittel- und osteuropäischen Erfahrungen präsentiert: die deutsche Besatzung, hier wesentlich brutaler als im Westen, die Sowjetunion jenseits ihrer Befreierrolle als Aggressor und Besatzer, die Doppeldeutigkeit des Jahres 1945, das den Polen und anderen Völkern dieses Teils der Welt nicht die volle Freiheit brachte.

Prof. Dr. Paweł Machcewicz ist Historiker und Direktor des Museums. Er arbeitet als Professor am Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums im Rahmen der Ringvorlesung 1945 – Das östliche Europa nach der »Stunde Null«. In Kooperation mit dem Institut für Slavistik sowie dem Historischen Institut der Universität Potsdam und proWissen Potsdam e.V. Mit Unterstützung des Klinikums Ernst von Bergmann Potsdams.
Die Ringvorlesung ist Teil unseres gleichnamigen Jahresthemas 1945. Das östliche Europa nach der »Stunde Null«

Lage


Folgende Publikationen könnten Sie auch interessieren:

2015-07-07 18:00:00
2015-07-07 19:45:00