12.05.2015 , 18:00
WIS – Wissenschaftsetage im Bildungsforum
4. Obergeschoss, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, Deutschland

»Wir bauen das tschechische Grenzgebiet auf.« Die Wiederbesiedlung der Sudetengebiete

Vorlesung von Andreas Wiedemann, Prag, im Rahmen der Ringvorlesung »1945 – Das östliche Europa nach der ›Stunde Null‹«

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die böhmischen Länder Schauplatz der größten Wanderungsbewegungen ihrer Geschichte. Durch die Vertreibung und Aussiedlung der Deutschen und die Wiederbesiedlung der Sudetengebiete durch Tschechen und Slowaken veränderte sich die ethnische, kulturelle und sozio-ökonomische Struktur in dieser Region umfassend und nachhaltig. Der Vortrag behandelt den Verlauf des Besiedlungsprozesses und seine kurzfristigen und langfristigen Folgen.

Dr. Andreas Wiedemann studierte Neuere Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Medienwissenschaft. Er war Mitarbeiter am Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf.

 

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums im Rahmen der Ringvorlesung 1945 – Das östliche Europa nach der »Stunde Null«. In Kooperation mit dem Institut für Slavistik sowie dem Historischen Institut der Universität Potsdam und proWissen Potsdam e.V. Mit Unterstützung des Klinikums Ernst von Bergmann Potsdams.
Die Ringvorlesung ist Teil unseres gleichnamigen Jahresthemas 1945. Das östliche Europa nach der »Stunde Null«

Lage


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