14.04.2015 , 18:00
WIS – Wissenschaftsetage im Bildungsforum
4. Obergeschoss, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, Deutschland

»Ordnungsgemäße Überführung«? Zwei Sichten auf Schlesien

Achtung: Tausch! Dr. Roswitha Schieb stellt ihre zwei Filmausschnitte im Rahmen der Ringvorlesung »1945 – Das östliche Europa nach der ›Stunde Null‹« am 14. April vor, Elisabeth Herrmann ihren Krimi über die Stunde Null in der Neumark am Mittwoch, dem 22.

Im Zentrum der kommentierten Filmvorführung stehen längere Ausschnitte aus einem deutschen und einem polnischen Dokumentarfilm: Schlesiens wilder Westen von Ute Badura und Jugów von Sławomira Walczewka. Sie zeigen, wie die Bevölkerung des vor 1945 deutschen Dorfes Seifershau (polnisch Kopaniec) in Schlesien vertrieben wird und wie die vertriebenen Bewohner eines ostpolnischen, später sowjetischen Dorfes das schlesische Dorf Jugów, deutsch Hausdorf, neu besiedeln.

Dr. Roswitha Schieb arbeitet als freie Buchautorin und schreibt unter anderem Bücher über Schlesien und Galizien.

 

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums im Rahmen der Ringvorlesung 1945 – Das östliche Europa nach der »Stunde Null«. In Kooperation mit dem Institut für Slavistik sowie dem Historischen Institut der Universität Potsdam und proWissen Potsdam e.V. Mit Unterstützung des Klinikums Ernst von Bergmann Potsdams.
Die Ringvorlesung ist Teil unseres gleichnamigen Jahresthemas 1945. Das östliche Europa nach der »Stunde Null«

Lage


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