Wolfskinder

  • 11.10.2018

    Verleihung des Georg Dehio-Buchpreises 2018: Kurzbericht und Impressionen

    Am 10. Oktober 2018 wurde im Rahmen eines Festakts im Festsaal des Roten Rathauses zu Berlin zum achten Mal der Georg Dehio-Buchpreis des Deutschen Kulturforum östliches Europa e.V. verliehen. Der Hauptpreis würdigte das erzählerische Werk des kroatisch schreibenden Erzählers Miljenko Jergović ...
  • 11.10.2018

    »Alvydas Šlepikas hat den ostpreußischen Mädchen und Jungen sowie ihren litauischen Lebensrettern ein literarisches Denkmal gesetzt«

    Laudatio als PDF-Datei   Meine sehr geehrten Damen und Herren, wie kleidet man Hunger in Poesie? Kein bloßes Magenknurren, sondern Hunger, richtigen Hunger, der einen Hunde und Katzen, Weißstörche, Igel und Ratten, Kartoffelschalen, unreifes Obst und Baumrinde essen l ...
  • 08.10.2018

    Elternlos, hungernd und verstoßen

    Von Doris Steinkraus […] In fast allen Dörfern entlang der Eisenbahnstrecke Königsberg-Kybartai-Kaunas-Vilnus fanden deutsche Kinder Unterschlupf. Mitunter wurden sie von litauischen Bauern mit nach Hause genommen. Andere wurden von verwitweten Litauerinnen zum Betteln abgerichtet, in der Hoffnung, dass man mit einem Kind me ...
  • 14.05.2018

    Georg Dehio-Buchpreis: Preisträger 2018 stehen fest

    Hauptpreis | Förderpreis | Übersetzer | Preisverleihung | Jury | Veranstaltungen | Pressefotos Mit dem Ge ...
  • 26.04.2018

    Hunger tötet Tausende

    […] Im Jahr 1947 haben mehrere zehntausend Deutsche aus Ostpreußen, darunter 20 000 bis 30 000 Kinder und Jugendliche, aus der Not heraus ihr Heil in Litauen gesucht. Rund 5.000 Jungen und Mädchen sind ab 1948 als so genannte »Wolfskinder« in dem Baltenstaat geblieben. In ihrer Heimat hätten sie sich von Kartoffelschalen, Abfällen, Kadav ...
  • 13.12.2017

    Ein Leben ohne Herkunft und Identität

    Von Thielko Grieß   In einer Plastiktüte hütet Elli Hartwig ihre wenigen Erinnerungen an ihre Kindheit. Einige Fotos, einige Briefe, die sie herausnimmt. Mehr gibt es nicht mehr. »Mein Vater, meine Mutter, hier sind wir alle zusammen.« Geboren wurde Elli Hartwig 1935 als siebtes und letztes Kind eines Schmieds im D ...
  • 06.03.2017

    Die Wolfskinder von Litauen

    Von Vera Lengsfeld […] Entstanden ist ein einmaliges Buch. Die wunderbaren Bilder von Heinemann werden kontrastiert von den wenigen Familienfotos, die es von den Wolfskindern gibt, einigen Dokumenten und den Porträts der Menschen, deren Schicksal in einem kurzen Bericht beschrieben wird. Die Texte von Sonya Winterberg sind sa ...
  • 01.03.2017

    Die Wolfskinder und das Leid in Ostpreußen

    von Alexandra Flieth Höchst. »Ich dachte, Hunger ist schlimm, doch als wir als Kinder einst von Königsberg nach Mecklenburg-Vorpommern über acht Tage lang in einem Waggon transportiert wurden, erfuhr ich, dass Durst noch viel schwerer zu ertragen ist«, erzählt Gerhard Schröder Schülern des Friedrich-Dess ...
  • 18.02.2017

    Als ihre Mütter starben, wurden sie zu Wolfskindern

    Von Florian Stark […] Einige Tausend Jungen und Mädchen landeten in sowjetischen Waisenhäusern, oder sie arbeiteten weiterhin für die sowjetische Besatzungsmacht. Vielleicht ein Viertel der Wolfskinder – ihre Zahl wird auf bis zu 20.000 geschätzt – schlug sich unter dramatischen Umständen nach Litauen durch. Manche fa ...
  • 16.01.2017

    Hunger nach der eigenen Identität

    Von Anke Beeing Quälender Hunger war es gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, der die Kinder aus Ostpreußen nach Litauen trieb. Dort sollten die Bauern noch zu essen haben, also machten sie sich zu Fuß auf den Weg, überlebten irgendwie in den tiefen Wäldern und auf den Straßen. Dass viele nie mehr zurückkehren würden, ahnte ...
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  • 05.01.2017

    Nagespuren am Küchentisch

    Von Katharina Leuoth […] Freie Presse: Worum geht es Ihnen als Wissenschaftler bei diesem Thema? Christopher Spatz: »Um das ›Sichtbarmachen‹ von bisher Unsichtbarem, vor allem den Hunger. Die ehemaligen eltern- beziehungsweise heimatlosen Kinder aus dem einstigen Köni ...
  • 01.12.2016

    Zugezogen

    »Die Zahl der deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge um 1945 betrug mehr als zehn Millionen Menschen. Auch in anderen Ländern, allen voran Polen, gab es einige Millionen Vertriebener. Die Zahl der zwischen 1945 und etwa 1970 in solchen Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien Geborenen, die sogenannte ›zweite Generation der Vertriebenen‹, ist ...
  • 03.11.2016

    Nur der Himmel blieb derselbe

    »Eine der größten humanitären Katastrophen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielte sich von 1945 bis 1948 im nördlichen Ostpreußen, in Königsberg und der weiteren Umgebung, ab. Über 100 000 Menschen starben an Seuchen und Unterernährung. Die Übriggebliebenen waren oft Kinder. Ohne Eltern, ohne Familie, ohne ein Zuhause waren sie ganz ...
  • 19.04.2016

    Johanna Ellsworth: Das Wiegenlied der Wolfskinder

    »Winter 1944/45: Gemeinsam mit ihrer Mutter und Großmutter fliehen die Geschwister Gretel und Karlchen aus dem ostpreußischen Gerdauen vor den russischen Soldaten. Ihr Ziel ist Berlin, wo die Mutter Verwandte hat, doch erweist sich die Reise bald als Irrwanderung durch Ostpreußen, in der Zwangsarbeit, Hunger, Krankheit und Tod den Alltag besti ...
  • 07.03.2016

    Christopher Spatz: Ostpreußische Wolfskinder

    »Im Frühjahr 1947 flüchteten Tausende Ostpreußen vor dem drohenden Hungertod nach Litauen. Die meisten von ihnen waren Kinder und Jugendliche, die sogenannte Wolfskinder. Wer von einer litauischen Familie aufgenommen werden wollte, musste seine Herkunft verschleiern und rasch in eine neue Identität, Sprache und Kultur hineinwachsen, deshalb mie ...
  • 16.06.2015

    »Die Wolfskinder« – Verlassen in Ostpreußen

      Mitschnitt eines Vortrags von Sonya Winterberg, Dresden, im Bildungsforum Potsdam. Laufzeit: 40 Min. Die Veranstaltung fand am 19. Mai 2015 im Rahmen der Ringvorlesung  ...
  • 21.05.2015

    Crowdfunding-Kampagne für Wolfskinder-Buch

    Die Fotografin Claudia Heidermann beschäftigt sich seit 2011 mit dem Schicksal der Wolfskinder. Gemeinsam mit der Journalistin Sonya Winterberg und dem Grafikdesigner Sybren Kuiper arbeitet sie an einem Fotobuch zu diesem Thema. Zur Realisierung des Projekts ist sie auf Unterstützung angewiesen: »Mein Name ist Claudia Heinerm ...
  • 23.03.2015

    Wolfskinder

    »Sommer 1946. Tausende elternlose Kinder kämpfen in Ostpreußen um ihr Überleben. Zu ihnen gehört auch der 14-jährige Hans. Als seine Mutter im Sterben liegt, überträgt sie ihm eine letzte Aufgabe: Er soll sich mit seinem kleinen Bruder Fritzchen nach Litauen durchschlagen, wo es noch Bauern geben soll, die deutsche Kinder bei sich aufnehmen. ...
  • 28.08.2014

    Verloren in Ostpreußen

    Der Tagesspiegel, 28.08.2014 […] Eine Kerze erhellt den Raum dürftig, sie wirft ihr Licht auf die Mutter (Jördis Triebel), ins Stroh gebettet, die Stirn vor Fieberschweiß glänzend. Am nächsten Morgen ist sie tot. Hans und sein kleiner Bruder sind fortan auf sich selbst gestellt. Sie brechen auf Richtung Litauen, in der Hoffnu ...
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