Paul Celan

  • 17.08.2018

    Immanuel Weißglas: »ER«

    Von Hans Christoph Buch Nein, Sie irren sich nicht, wenn das Gedicht Ihnen bekannt vorkommt, denn manche dieser Verse kehren wortwörtlich wieder in Paul Celans Todesfuge, dem wohl berühmtesten Text der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur: vom Grab in den Lüften bis zum Tod als Meister aus Deutschland, der mit Schla ...
  • 17.08.2018

    Poesiealbum 334: Immanuel Weißglas

    »Immanuel Weißglas hat in Czernowitz mit dem später berühmten Paul Celan nicht nur die Schulbank gedrückt, er war lebenslang mit ihm befreundet; Harald Kittner nannte sie Orest und Pylades. Als Celan für sein berühmtestes Gedicht, die Todesfuge, des Plagiats bezichtigt wird, wandte sich Weißglas strikt gegen das ...
  • 21.05.2017

    Die Wahrheit über Paul Celans Auftritt bei der Gruppe 47

    Von Helmut Böttiger […] Zieht man die vorhandenen Quellen und Materialien heran, dann stellt sich heraus: Diese Darstellung ist nicht haltbar. Im Gegenteil: Celan hatte 1952 im Ostseebad Niendorf beträchtlichen Erfolg. […] Auf der Suche nach dem Ausgangspunkt für die erfolgreiche Diffamierung als antisemitisch stößt man ...
  • 30.10.2016

    Welches Dunkel ist älter?

    Von Bert Rebhandl […] Für Ruth Beckermann, die mit Die papierene Brücke und Jenseits des Krieges zu einer bedeutenden jüdisch-österreichischen (und damit europäischen) Filmemacherin wurde, steckt in Die Geträumten ein Familienroman mit umgekehrten Vorzeichen. Denn auch ihr eigener Vater kam, wi ...
  • 11.06.2013

    Celans Kastanienbaum

    Neue Zürcher Zeitung, 10.06.2013 […] Der Kastanienbaum wurde gefällt. Seine Bäume waren die Kastanie, die Pappel und der Maulbeerbaum. Glaubt man den Gedichten. Ich stehe wenige Meter vor der Grundstücksgrenze, sehe die Kronen zweier Pappeln. Celans Pappeln. Durch das Blätterdach fällt Licht. Die Blätter sind grün, wie au ...
  • 13.01.2010

    Über die Prozesse des Seins

    Der Standard • 08.01.2009 […] Für Klaus Demus war Paul Celans Werk in diesen Jahren schlicht und einfach das Maß für zeitgenössische Dichtung; und um diese dreht sich auch vorwiegend ihre Korrespondenz in den ersten Jahren. In den 50er-Jahren kommt es immer wieder auch zu brieflich vereinbarten Begegnungen in verschiedenen ...
  • 06.07.2007

    Zvi Yavetz: Erinnerungen an Czernowitz

    Zvi Yavetz, Professor em. für Alte Geschichte an der Universität Tel Aviv, schildert seine Kindheit und frühe Jugend in Czernowitz. »Die Geschichte der Stadt Czernowitz und ihrer Menschen ist die Geschichte einer einzigartigen Kulturmetropole, die zum Symbol für das lange Zeit friedliche Zusammenleben von Ukrainern, Rumänen, ...
  • 24.01.2004

    Geistvolle Geisterstadt

    Rheinischer Merkur Nr. 3, 15.01.2004 »Dichterisch wohnet der Mensch im Hause der Sprache«, heißt es bei Hölderlin. Paul Celan blieb ein Unbehauster. […] Geistvolle GeisterstadtDer gesamte Artikel in der Online-Ausg ...
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