Böhmerwald

  • 11.09.2018

    Ort der Erinnerung im Böhmerwald

    von Martina Schneibergová Die Böhmerwaldgemeinde Haidl am Ahornberg/Zhůří na Javorné war früher deutsch besiedelt. Heute erinnern nur noch eine kleine Kapelle und ein Versöhnungskreuz an den Ort. Am vergangenen Samstag trafen dort aber mehrere Menschen zu einem Gottesdienst zusammen. Vor der kleinen Kapelle inmitten des ...
  • 18.04.2018

    Stifter taugt auch nach dem Tod noch zum Netzwerker

    Von Reinhold Tauber […] In geografischer Reihung aufgezählt ergibt sich folgendes Bild: Im südböhmischen Oberplan beginnt die Reise im Museum im Geburtshaus des Meisters. In Lackenhäuser im Bayerischen Wald wurde ein neues Museum in Stifters geliebtem Refugium eingerichtet. Dort wird in Verbindung mit Breitenberg Witik ...
  • 28.01.2018

    Still sei der Mensch, hungrig und gut

    Von Ronald Pohl Die erzählerische Welt des Biedermeier-Dichters Adalbert Stifter gleicht einem Projekt zur vollständigen Ruhigstellung möglichst aller Widersprüche des Lebens: ein alphabetischer Leitfaden durch ein ebenso faszinierendes wie befremdliches Werk […] ...
  • 27.01.2018

    »Dann war nichts mehr«

    Von Kurt Palm […] Man würde es sich aber zu leicht machen, Stifters trübe Gedanken allein dem Alter zuzuschreiben. Denn bereits als Kind erlebte Stifter seine Umwelt als etwas Bedrohliches, Jammervolles, Unleidliches, und er ahnte, dass der Mensch dieser fürchterlichen Wendung der Dinge schutzlos ausgeliefert war. Als Stif ...
  • 21.09.2017

    Wiedergeburt eines versunkenen Ortes

    Von Martina Schneibergová Wie Phönix aus der Asche sind in den letzten Jahren im Böhmerwald einige halb zerstörte Kirchen und Kapellen aufgestiegen. Dank Freiwilligen werden historische Sakralbauten allmählich in Stand gesetzt, aber nicht nur das. Eine neue Kapelle wurde neulich in der Gemeinde Vatětice/Watetitz erbaut – ...
  • 18.07.2017

    Verschwundene Orte im Böhmerwald – Wissenschaftler arbeiten an interaktiver Karte

    Von Till Janzer   Sie hießen Vorderweid oder Stadln und waren frühere Gemeinden im Böhmerwald. Ihre Bevölkerung – sie war mehrheitlich deutschsprachig. Als die Bewohner vertrieben wurden, folgten keine neuen Siedler nach. Die Häuser wurden zerstört, und heute erinnert teils nicht einmal mehr eine Mauer an die fr ...
  • 02.03.2017

    »Behm« Egon Urmann – drei Kulturen, zwei Nationen, ein Böhmerwäldler

    von Helmut Weigerstorfer […] Gleichwohl er deutscher Abstammung ist und die tschechische Staatsbürgerschaft angenommen hat, bezeichnet er sich selbst als »Behm« – als Böhmerwäldler. Trotz seiner nicht einfachen Vergangenheit, die von Vertreibung, Angst, Abschied und Wiedersehen geprägt ist, hat er gelernt, auf Menschen ...
  • 21.02.2017

    Nichts soll vergessen werden

    von Andreas Royer Sulzbach-Rosenberg. Ihnen geht es nicht um Rache oder Revanche. Ihre Worte sind nicht von Hass erfüllt. Vor 70 Jahren haben sechs heutige Herzogstädter ihre ursprüngliche Heimat im Sudetenland verloren – eine Zäsur unvorstellbaren Ausmaßes. Heute sprechen sie von Versöhnung und Freundsc ...
  • 08.02.2017

    Versöhnende Grundhaltung

    von Andreas Royer […] Wie Dittrich erwähnt, zeigen die Banner der Ausstellung die reiche kulturelle Vielfalt der in unserer östlichen Nachbarschaft befindlichen Regionen zwischen Nordböhmen, Südmähren und Mährisch-Schlesien, nämlich das Egerland, Erzgebirge, Riesengebirge, Isergebirge, Altvatergebirge, die Beskiden und ...
  • 05.06.2015

    Premiere für Deutsch-Böhmisches

    Mittelbayerische Zeitung, 05.06.2015 […] Mit den Aufnahmen für den 79-Minuten-Film wurde die Kulturlandschaft des Böhmerwaldes vollständig erfasst, und zwar beruhend auf dem Spektrum von Aussagen deutscher, tschechischer und österreichischer Grenzbewohnerinnen und Grenzbewohner, die schon immer in der Region gelebt haben, ...
  • 08.10.2013

    Weißes Gold und verlassene Dörfer

    taz – die tageszeitung, 28./29.09.2013 […] Das Ziel: die »Relikte einer traditionellen Kulturlandschaft zu neuem Leben zu erwecken«. Wie Erich Dorner, Vorsitzender des Fördervereins, erzählt: »Wir wollten kein traditionelles Freilichtmuseum, wo die Objekte neu aufgebaut werden. Wir wollten das, was es hier gab, erhalten. U ...
  • 26.08.2013

    Johannes Jetschgo: Im Zeichen der Rose

    Der südböhmische Raum mit dem angrenzenden Mühlviertel ist ein Kulturraum, der besonders in der Zeit der Gotik und der Renaissance seine Blüte erlebte. Prachtvolle Kulturgüter diesseits und jenseits der heutigen Grenzen geben Zeugnis von einer eindrucksvollen Kulturleistung. Der Publizist und Historiker Johannes Jetschgo berichtet von ...
  • 13.08.2013

    Die Sanftmut des Tigers

    Der Tagesspiegel • 22.10.2005 […] Denn dass dieser Dichter modern war, seinen Zeitgenossen weit voraus im naturwissenschaftlichen Denken, im reflektierten Schreiben, im Entwurf von Menschen, deren Sittlichkeit auch einer fortgeschrittenen Technik gewachsen ist, steht außer Zweifel. »Wir arbeiten«, heißt es im Nachsommer ...
  • 09.08.2013

    Bildband dokumentiert Leben im Böhmerwald zwischen 1930 und 1970

    Radio Prag, 01.08.2013 […] Zdeněk Roučka: »Ich habe ein Buch zusammengestellt, in dem die böhmisch-bayerische Grenze immer wieder im übertragenen Sinn überquert wird. Das war so bei den Ereignissen vom September 1938, rund um das Münchner Abkommen, oder beim Henlein-Aufstand, bei dem in der Umgebung von Železná Ruda ...
  • 11.06.2013

    Neuer Bildband über den Böhmerwald zeigt Fotos von 1930 bis 1970

    Radio Prag, 10.06.2013 Der Pilsener Publizist Zdeněk Roučka hat einen neuen Bildband mit bisher nahezu unbekannten Fotos aus dem Böhmerwald herausgegeben. Das Buch enthält rund 300 Fotografien aus der Region Železná Ruda/Markt Eisenstein aus den Jahren von 1930 bis 1970. An der Zusammenstellung des Bildbands hat der Publizist ...
  • 08.08.2012

    Da sind Tage, blank vor Glück

    Der Tagesspiegel • 05.08.2012 Gut 1000 Meter hoch ist der Sulzberg, doch eigentlich könnte man ihn Heimwehberg nennen. Denn hierher sind die Sudetendeutschen nach 1945 gekommen und haben wehmütig zur verlorenen Heimat hinübergeschaut. Auf die andere Moldauseite, nach Oberplan etwa, das nun Horní Planá hieß. Doch mit der Zei ...
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