Mitteleuropa

  • 18.03.2019

    Jaroslav Rudiš: Winterbergs letzte Reise

    »Jan Kraus arbeitet als Altenpfleger in Berlin. Geboren ist er in Vimperk, dem früheren Winterberg, im Böhmerwald, seit 1986 lebt er in Deutschland. Unter welchen Umständen er die Tschechoslowakei verlassen hat, das bleibt sein Geheimnis. Und sein Trauma. Kraus begleitet Schwerkranke in den letzten Tagen ihres Lebens. Die Tage, Wochen, Monate, d ...
  • 14.03.2019

    Mit einer Groteske rückt er dem Wahnsinn der Geschichte auf den Leib

    Von Paul Jandl […] Jaroslav Rudiš, 1972 in Nordböhmen geboren und gelernter Historiker, erzählt die europäische Geschichte als Syndrom. Als wäre die Groteske ein Schmerzmittel gegen den Wahnsinn, ist dieser Roman eine Tragikomödie. Winterberg ist selbst auf groteske Weise verrückt. Eigentlich war er dem Sterben nah, als ...
  • 16.07.2014

    Was ein Hundertjähriger zu erzählen hat

    von Hans-Jürgen Schrader Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.07.2014 […]F.A.Z.: Sie sind ein Verfechter einer starken regionalen Verwurzelung. Fürchten Sie nicht, dass das Gift des Nationalismus auch im 21. Jahrhundert noch wirksam ist? Boris Pahor: Ich halte es für eine ...
  • 14.01.2014

    Leben wie auf dem Theater

    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.07.2013 […] Kohout wäre kein produktiver Autor, wenn er sich ein solches Leben wie das eigene als Stoff hätte entgehen lassen. Seine Autobiographie Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel liest sich wie einer seiner Romane und gibt doch die Realität eines mitteleuropäischen I ...
  • 10.01.2014

    Das Ende des Habsburgerreiches

    Neue Zürcher Zeitung, 21.12.2013 […] Ein weiterer Weg, die nationalen Fragen zu streuen, lief über die Einrichtung zentraler Institutionen, von denen die wichtigste im 19. Jahrhundert der Kaiser selbst war. Die Tatsache, dass Franz Josef von 1848 bis 1916 regierte, führte dazu, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast jeder Bürger unt ...
  • 14.08.2013

    Zuhause ist überall

    Taschenmesser und Wolldecke - das sind die einzigen Habseligkeiten, die der 13-jährigen Barbara bei Kriegsende nach ihrer Vertreibung in den Westen bleiben. In ihrer bewegenden Autobiographie erzählt die Publizistin und Mitbegründerin der legendären Osteuropa-Redaktion des ORF, Barbara Coudenhove-Kalergi, von der untergegangenen Welt der böhmisc ...
  • 08.08.2013

    Der Turmbau zu Babel zwischen Elbe, Drina und Donau

    Rezension des Buches Jörg Bernig: Der Gablonzer Glasknopf. Essays aus Mitteleuropa. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Aut ...
  • 24.04.2013

    Uwe Rada: Die Elbe

    »Die Elbe ist nicht nur ein großartiger Naturraum, sie ist auch eine europäische Lebensader und lebendige Geschichte im Fluss. Uwe Rada nutzt diesen Strom wie eine Perlenkette, auf die er kleine Geschichten und große Geschichte über außergewöhnliche Orte, besondere Menschen, über Handel und Umwelt, Häfen und Literatur aufzieht. ...
  • 06.02.2013

    Burkhard Olschowsky: Geteilte Regionen – geteilte Geschichtskultur(en)?

    Im Europa des 20. Jahrhunderts führten politische Entscheidungen zu neuen Grenzziehungen, die vielfach über lange Zeiträume gewachsene territoriale Einheiten auseinander rissen. Manche Regione ...
  • 20.12.2011

    Jörg Bernig: Der Gablonzer Glasknopf

    »Jörg Bernigs Essays sind Streifzüge durch eine Landschaft, die wir gemeinhin als Mitteleuropa bezeichnen: Wir begegnen darin einer Welt zwischen Mythos und Realität, Dauer und Verschwinden. Auf seinen Wegen entlang der Elbe, durch Böhmen oder Rumänien findet Bernig Spuren, stößt auf Hinterlassenschaften und Trümmer, er h ...
  • Blättern:

    Seite von 1