Czernowitz

  • 21.10.2018

    Ein Zerrissener in Halb-Asien

    Von Christian Hütterer […] »Ich bin für den berechtigten Einfluß des deutschen Geistes im Osten, aber wo in seinem Namen gewaltsame Germanisierung versucht wird, da geißle ich diese verhängnißvollen Bestrebungen«, schrieb Franzos. Sein Ideal war die Gleichberechtigung aller Völker im Osten Europas: »Ich bekämpfe den ...
  • 17.08.2018

    Immanuel Weißglas: »ER«

    Von Hans Christoph Buch Nein, Sie irren sich nicht, wenn das Gedicht Ihnen bekannt vorkommt, denn manche dieser Verse kehren wortwörtlich wieder in Paul Celans Todesfuge, dem wohl berühmtesten Text der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur: vom Grab in den Lüften bis zum Tod als Meister aus Deutschland, der mit Schla ...
  • 17.08.2018

    Poesiealbum 334: Immanuel Weißglas

    »Immanuel Weißglas hat in Czernowitz mit dem später berühmten Paul Celan nicht nur die Schulbank gedrückt, er war lebenslang mit ihm befreundet; Harald Kittner nannte sie Orest und Pylades. Als Celan für sein berühmtestes Gedicht, die Todesfuge, des Plagiats bezichtigt wird, wandte sich Weißglas strikt gegen das ...
  • 21.03.2018

    Auf der Suche nach dem Liebenswerten

    Von Rainer Kollmer […] Die Stadt (Stanislaw, heute Iwano-Frankiwsk – Anm. d. Red.) mit der wechselvollen Namensgebung liegt zwischen Lemberg und Czernowitz. Im längst verschwundenen Galizien war sie ein munterer Multi-Kulti-Ort. Mit gebührendem Abstand wurde das Leben der Menschen in di ...
  • 04.01.2018

    Aharon Appelfeld gestorben: »Ein Mensch ändert seinen Namen nicht«

    Von Manuel Gogos Es heißt, wenn einer stirbt, sehe er das ganze Leben endlich in seinem Zusammenhang. Wollte man das Leben des Aharon Appelfeld in einem Grundmotiv zusammenschnurren lassen, es wäre wohl die Heimkehr – Teschuwa, wie es in der Sprache frommer Juden heißt. Aharon Appelfeld wurde 1932 in der bukowinischen Haupt ...
  • 21.05.2017

    Die Wahrheit über Paul Celans Auftritt bei der Gruppe 47

    Von Helmut Böttiger […] Zieht man die vorhandenen Quellen und Materialien heran, dann stellt sich heraus: Diese Darstellung ist nicht haltbar. Im Gegenteil: Celan hatte 1952 im Ostseebad Niendorf beträchtlichen Erfolg. […] Auf der Suche nach dem Ausgangspunkt für die erfolgreiche Diffamierung als antisemitisch stößt man ...
  • 30.10.2016

    Welches Dunkel ist älter?

    Von Bert Rebhandl […] Für Ruth Beckermann, die mit Die papierene Brücke und Jenseits des Krieges zu einer bedeutenden jüdisch-österreichischen (und damit europäischen) Filmemacherin wurde, steckt in Die Geträumten ein Familienroman mit umgekehrten Vorzeichen. Denn auch ihr eigener Vater kam, wi ...
  • 15.12.2015

    Stefan Sienerth (Hrsg.): »Immer die Angst im Nacken, meine Erinnerung könnte versagen«

    »Die in diesem Buch vereinten Dialoge bieten Einblick in eine faszinierende Vielfalt von Lebensmustern und Erfahrungshorizonten und spannen Bögen zwischen Czernowitz, Klausenburg, Hermannstadt, Kronstadt, Bukarest, Temeswar, Belgrad, Budapest und den Literaturmetropolen der Bundesrepublik Deutschland und Österreichs. Dokumentiert werden darin Leb ...
  • 19.11.2015

    Prof. Petro Rychlo mit dem Georg Dehio Kulturpreis ausgezeichnet

    Von Edgar Hauster und Christel Wollmann-Fiedler Das moderne helle Atrium der Deutschen Bank in einem Altbau Unter den Linden in Berlin-Mitte ist eine schöne Umgebung für das wichtige Fest, für die Georg Dehio-Kulturpreisveleihung des Jahres 2015. Eine künstlerische Collage des Czernowitzer Jugendstilbahnhofs in Großformat ...
  • 24.09.2015

    Rychlos Werk ist mitteleuropäischer kultureller Raum ukrainischer Identität

    Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Preisträger hat darum gebeten, über ihn selbst nur das Al-lernötigste zu sagen und vornehmlich darüber zu sprechen, wieschwer es ist, ein Gedicht zu übersetzen. Weder das eine, nochdas andere ist in fünfzehn Minuten möglich, mir stehen aber für beides nur fünfzehn Minuten zur Ver ...
  • 09.09.2015

    Georg Dehio-Kulturpreis 2015: Preisverleihung am 24. September in Berlin

    Hauptpreis | Ehrenpreis | Preisverleihung | Jury | Veranstaltungen Der Georg Dehio-Kulturpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa wird am Donnerstag, den 24. September ...
  • 28.07.2015

    Bukowina-Institut

    Kontakt Alter Postweg 97a86159 AugsburgT. +49 (0)821 577067F. +49 (0)821 582607E-Mail: info[at]bukowina-institut.deInternet: www.bukowina-insti ...
  • 05.05.2015

    Georg Dehio-Kulturpreis: Preisträger 2015 stehen fest

    Mit dem Georg Dehio-Kulturpreis 2015 des Deutschen Kulturforums östliches Europa werden der Literaturwissenschaftler und Übersetzer Prof. Dr. Petro Rychlo (Czernowitz/Ukraine) und das Filmprojekt Alois Nebel (Tschechien) ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung der Preise findet im September 2015 in Berlin statt. Hauptpreis ...
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  • 16.07.2014

    Der Vermittler

    von Hans-Jürgen Schrader Der Nestor und produktivste Lyriker unter den auf Deutsch schreibenden Dichtern in Israel wurde 1922 in Putila in der Bukowina in eine deutschsprechende Juristenfamilie geboren. Mit Rumänen und Ukrainern in Czernowitz aufs Gymnasium gegangen, entkam er den Judenverfolgungen und veröffentlichte, im kom ...
  • 04.06.2014

    Franz Heinz: Kriegerdenkmal

    »Der amerikanische Historiker George F. Kennan hat den Ersten Weltkrieg (1914–18) als ›Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts‹ bezeichnet. Zehn Millionen Kriegstote waren zu beklagen. Mit der grundlegend umgestalteten europäischen Territorialkarte hatte man die Hoffnung auf eine dauerhafte Befriedung des Kontinents verbunden. Das Gegenteil davon ...
  • 14.05.2014

    Lachen vertreibt die Dämonen

    Der Tagesspiegel, 12.,05.2014 […] Aber obwohl die deutsche Literatur diesem »Anatom gesellschaftlicher Zerfallsprozesse«, wie Tilmann Spengler ihn nannte, große Romane, Erzählungen und Essays verdankt, wird Gregor von Rezzori ein Platz im hiesigen Literaturkanon bis heute verwehrt. Es gibt keine Gesamtausgabe seines Werks, er ...
  • 14.05.2014

    Provokanter Gesellschaftslöwe

    Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2014 […] Es lag vielleicht an der Auslöschung jener sagenhaften Welt des Vielvölkerreichs durch den Krieg, dass der spätere Schriftsteller von seiner im erwachsenen Leben selten besuchten Heimatstadt nie mehr loskommen sollte. Der Sohn eines Kunsthistorikers und einer aus einer Wiener Architektenfamilie sta ...
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