Banat

  • 15.03.2019

    Donauschwaben – Lehrbeispiel aus der Geschichte Europas

    Von Balthasar Waitz […] Die Vergangenheit wird es immer geben, man sollte sie nicht vergessen, verdrängen oder gar verfälschen, wie das manche leichtsinnig, andere gar gezielt machen. In diesem Sinne ist das vom Deutschen Kulturforum östliches Europa herausgebrachte Sachbuch Donauschwaben. Deutsche Siedler in Südosteur ...
  • 15.10.2018

    Gerhard Seewann und Michael Portmann: Donauschwaben

    Von deutschen Donauhäfen aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe flussabwärts. Menschen, die sich im südöstlichen Mitteleuropa eine bessere Zukunft versprachen, ließen sich einschiffen. Die meisten stammten aus den südwestlichen Ländern des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn, wo nach de ...
  • 16.08.2018

    Herta Müller

    Von Arno Widmann Wer in Berlin zu einer literarischen Veranstaltung geht, dem kann es passieren, dass unter den Zuhörern Herta Müller sitzt. Wer öfter hingeht, der wird sie öfter sehen. Ja und?, fragt nur, wer nie zu einer solchen Veranstaltung geht. Die Grundregel ist dort nämlich: Die Prominenz sitzt oben auf dem Podium. ...
  • 16.04.2018

    »Immer war diese Hoffnung …«

    Von Dr. Heinke Fabritius […] Marc Schroeder nimmt sich die Zeit, er hört zu. Die Berichtenden bitten ihn in ihre Wohnungen, erlauben ihm zu fotografieren, Gespräche aufzunehmen, zu filmen. Dass das alles möglich ist und dass es gelingt, ist wirklich etwas Besonderes. Selbst Familienmitglieder erfuhren und erfahren oft wenig ...
  • 14.03.2018

    Rumänien: Kultur im Umbruch

    Von Medana Weident […] In ganz Siebenbürgen, im Banat aber auch in Bukarest gibt es Schulen mit Deutsch als Unterrichtssprache, die ursprünglich für die Kinder der deutschen Minderheit gedacht waren. Mittlerweile, nach dem Exodus der Rumäniendeutschen Ende der 1980er Jahre, werden die noch zahlreich funktionierenden Schule ...
  • 16.08.2017

    Hasen züchten wie ein Deutscher

    Von Norbert Mappes-Niediek […] Miljenko Jergović ist ein Meister des Erzählfachs. Wer über die eigene Familie wenig weiß, kann sich bei ihm eine zulegen. Nach mehr als 1100 Seiten wächst der Wunsch, dem Autor zu schreiben, sich mit ihm auszutauschen, ihm vielleicht einen Rat zu geben. So unmittelbar, so dicht am Geschehen ...
  • 30.07.2017

    Banater Schwaben wollen Heimat nicht vergessen

    Von Joachim Fildhaut […] Die »neue Generation« sei »aktiv auch im Kontakt mit den Verbliebenen«. Auf Befragen präzisierte er (Peter-Dietmar Leber, Landesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben – Anm. d. Red.), in der früheren Region Banat im Dreiländereck des heutigen Rumänien, Ungarn und Serbien ...
  • 24.06.2017

    Ein fetter Hase namens Göring

    Von Katharina Döbler […] Deshalb ist es zugleich mehr und weniger geworden als eine Chronik: um die zentrale Figur, den Urgroßvater Karlo Stubler, seines Zeichens K.u.k.-Eisenbahnbeamter, gruppieren sich die Figuren und Geschichten seiner Nachkommen, Freunde, Nachbarn und Kollegen in immer wieder wechselnden Mustern. […] S ...
  • 23.05.2017

    Deutschsprachigen Unterricht in Rumänien weiter unterstützen

    Von Rainer Lehni […] Der Landtagsabgeordnete Jostmeier hat sich 2015 bei der Landesregierung von NRW dafür eingesetzt, dass diese mehrere Stipendien für angehende Deutschlehrerinnen bewilligt. Den Erfolg dieser Maßnahme, die heutige Situation des Deutschunterrichtes sowie die Ideensammlung für künftige Fördermaßnahmen w ...
  • 17.05.2017

    Der unendliche Augenblick vor dem Vergessen

    Von Andreas Breitenstein […] Sein Leben lang habe er sich mit der Rekonstruktion der Familie befasst, so der Autor – genauer: seit er verwundert festgestellt habe, dass sein Urgrossvater Deutscher und seine Urgrossmutter Italienerin war. In Prägung und Blut kamen das Osmanische, das Bosnische, das Slowenische, das Serbische ...
  • 13.05.2017

    Der »Neue Weg« ist jetzt auf Instagram

    Von Christian Binder […] Fred Nuss, der ab 1968 als Fotograf der Hermannstädter Zeitung (HZ) Höfer regelmäßig in Hermannstadt begleitete, fasste seine Erinnerungen folgendermaßen zusammen: »Im Stillen muss ich zugeben, dass ich ihm gerne auf die Hände geschaut habe. Ich habe versucht herau ...
  • 16.03.2017

    Ein Leben für Harmonien und Harmonie

    Von Anja Bochtler […] In Sanktanna, einer deutschen Gemeinde in Arad, wo Anton Bleiziffer 1950 geboren wurde und aufwuchs, war alles deutsch. Rumänen, Ungarn und Roma waren in der Minderheit, das Zusammenleben sei harmonisch gewesen. Das galt auch für die Musik: Er hat sie früh auch von den anderen übernommen, die »Balkan ...
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  • 05.12.2016

    Beamte für das exotische Banat

    Von Ronald Posch […] Das österreichische Kaiserhaus wollte hier Profis eingesetzt wissen. Es bevorzugte Beamte aus den umliegenden Provinzen, um sprachliche Barrieren zu vermeiden. Außerdem sollten sie bereits administrative Erfahrung mitbringen. Ein zuvor geleisteter Mili ...
  • 16.08.2016

    »Es geht nicht um Heimattümelei, sondern um Gemeinschaft«

    Von Lea Deusch […] »Es geht nicht um Heimattümelei, sondern um Gemeinschaft, betont Pfarrer Paul Kollar. Und diese ist unter den (Spät-)Aussiedlern sehr stark. Sei es in der schlesischen »Eichendorffgilde«, der sudetendeutschen »Ackermann-Gemeinde«, beim donauschwäbischen »Gerhardswerk« oder anderen Organisationen. ...
  • 06.04.2016

    Idylle und Urwald im Banat

    von Danja Antonović […] Lange Zeit gehörte das Banat zum Herrschaftsgebiet der Habsburger Monarchie, war und ist heute noch eine große multinationale Landschaft, in der bis zu 19 Nationen friedlich miteinander leben. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Banat zwischen Rumänien, Serbien und Ungarn aufgeteilt. Der größte Te ...
  • 22.02.2016

    Unentdeckte Landschaften

    Von René Laglstorfer […] Nach der bisher längsten Tour auf der Reise ist etwas Erholung angesagt, für die sich der ehemalige k.u.k. Kurort Herkulesbad nicht besser eignen könnte. Schon die alten Römer kannten die heilende Wirkung der vielen heißen Thermalquellen, wie zahlreiche Funde un ...
  • 15.12.2015

    Stefan Sienerth (Hrsg.): »Immer die Angst im Nacken, meine Erinnerung könnte versagen«

    »Die in diesem Buch vereinten Dialoge bieten Einblick in eine faszinierende Vielfalt von Lebensmustern und Erfahrungshorizonten und spannen Bögen zwischen Czernowitz, Klausenburg, Hermannstadt, Kronstadt, Bukarest, Temeswar, Belgrad, Budapest und den Literaturmetropolen der Bundesrepublik Deutschland und Österreichs. Dokumentiert werden darin Leb ...
  • 11.06.2015

    Gertrud Laub: Namenlos in der Fremde

    »Der Roman erzählt von den grausamen Leiden der deutschen Minderheit, die 1945 als Arbeitssklaven in die Sowjetunion verfrachtet wurden. Der zu Beginn 17-jährige Ich–Erzähler, von den Russen Fjodor genannt, erlebt vier entsetzliche Jahre der Fronarbeit voller Hunger und Not in den Kohlengruben und den Steinbrüchen der Ukraine. Der his ...
  • 17.04.2015

    Christian Glass (Hrsg.): Kinderwelten entlang der Donau

    »Wie donauschwäbische Kinder bis zum Zweiten Weltkrieg heranwuchsen und was sie prägte, veranschaulichen viele Lebensgeschichten. Ungewöhnliche Exponate entführen in eine ferne, längst vergangene Welt, in der Gehorsam und Pflichtbewusstsein hoch im Kurs standen. Kinder sprachen ihre Eltern mit ›Ihr‹ an, Mädchen begannen mit acht J ...
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