Übersetzung

  • 12.04.2019

    Karl-Dedecius-Preis 2019 für polnische und deutsche Übersetzer an Monika Muskała und Thomas Weiler

    »Darmstadt/Stuttgart, 8. April – Die Robert Bosch Stiftung GmbH und das Deutsche Polen-Institut zeichnen 2019 zum neunten Mal exzellente polnische und deutsche Übersetzer aus. Dieses Jahr geht der Karl-Dedecius-Preis an Monika Muskała aus Salzburg und Thomas Weiler aus Leipzig. Eine unabhängige Jury wählte die beiden Preistr ...
  • 06.01.2019

    Die »andere« Rosa Luxemburg

    Von Andreas F. Kelletat […] Dass Rosa Luxemburg für den Umgang mit mehreren Sprachen gut gerüstet war, ergibt sich aus ihrer Biografie: In der Familie wurde Polnisch gesprochen und eifrig deutsche Literatur gelesen, Schiller vor allem. Die Schule besuchte sie in Warschau, Unterrichtsspra ...
  • 21.07.2017

    Spiegelungen 1/2017

    »Spätestens seit dem translational turn, der in den 1980er-Jahren einsetzte, ist die Umorientierung der Übersetzungswissenschaft als Kulturwissenschaft und ihre Neubewertung im Gange. In Heft 1/2017 der Spiegelungen wird das literarische Übersetzen aus dem linguistisch-textlichen Paradigma herausgehoben und als wichtige Form de ...
  • 13.07.2017

    Hannes Philipp, Andrea Ströbel (Hrsg.): Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa

    »Der Band zur zweiten Jahrestagung des FZ DiMOS 2015 befasst sich neben sprach- und kulturwissenschaftlichen sowie sprachhistorischen Artikeln auch mit verschiedenen Themenbereichen des Erwerbs und Unterrichts des Deutschen als Minderheiten- bzw. Fremdsprache im östlichen Europa. Neueste empirische Erhebungen unterstützen die Beiträge und geben ...
  • 13.07.2017

    Petra Ernst: Schtetl, Stadt, Staat

    »Die Studie untersucht erstmals deutschsprachig-jüdische Erzähltexte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (u.a. von Leopold Kompert, Karl Emil Franzos, Nathan Samuely, Fritz Mauthner, Max Grünfeld, Eduard Kulke, Selig Schachnowitz, Theodor Herzl, Ernst Sommer, Karl Teller, Hugo Bettauer, Georg Hermann, Leopold Hichler, Sammy Gronemann). Das Fors ...
  • 13.03.2017

    Jaroslav Durych: Unerkannt durch Deutschland

    »Als der tschechische Schriftsteller und Militärarzt Jaroslav Durych 1925 zu einer Reise durch Deutschland aufbricht, scheint er dies fast widerwillig zu tun: Nicht reizvolle Landstriche, nicht die Deutschen und ihre Kultur locken ihn, sondern ein lang gehegtes Interesse für Wallenstein, den legendären Feldherrn im Dreißigjährigen Krieg. Doch ...
  • 10.10.2016

    »Wratislavia vivat, crescat, floreat!«

    Meine Damen und Herren! Der Jury des Georg Dehio-Preises schulde ich meine tiefe Dankbar ...
  • 29.02.2016

    Er brachte uns Polens Literatur

    Von Stefanie Peter […] Am 20. Mai 1921 als Sohn eines böhmisch-deutschen Vaters und einer schwäbischen Mutter in Lodz geboren, erlebte er seine Vaterstadt als jene polyglotte und boomende Einwanderermetropole, der Władysław Reymont in seinem großen und von Andrzej Wajda verfilmten Lodz-Roman Das gelobte Land ein ...
  • 29.02.2016

    Verstehen und andere verstehen lassen

    Von Judith von Sternburg Sein Schicksal passte sich ein in sein Jahrhundert. Seine Klugheit hinderte ihn daran, sich damit zu wichtig zu nehmen. Seine Begeisterungsfähigkeit und seine Begabung ließen ihn stattdessen zum Vermittler werden, eine Rolle, in der Selbstbewusstsein im doppelten Sinne gefordert ist – das Offensive d ...
  • 24.09.2015

    Rychlos Werk ist mitteleuropäischer kultureller Raum ukrainischer Identität

    Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Preisträger hat darum gebeten, über ihn selbst nur das Al-lernötigste zu sagen und vornehmlich darüber zu sprechen, wieschwer es ist, ein Gedicht zu übersetzen. Weder das eine, nochdas andere ist in fünfzehn Minuten möglich, mir stehen aber für beides nur fünfzehn Minuten zur Ver ...
  • 04.10.2014

    »Ein normales Umgangsdeutsch musste her«

    Radio Prag, 04.10.2014 […]Radio Prag: […] Was haben Sie in ihrer Übersetzung im Vergleich zu Grete Reiner anders gemacht, was wollten Sie unbedingt ändern? Antonín Brousek: […] Ich habe das Buch schon als Schüler und Jugendlicher sowie als Student immer weiterempfohlen, doc ...
  • 10.03.2014

    Wir haben euch gelehrt, dass Hass hässlich ist

    Radio Prag, 08.03.2014 In Fachkreisen erfreut sich Eisner heute eines wachsenden Bekanntheitsgrades. Das publizistische Vermächtnis des Kulturvermittlers mit der dreifachen, deutsch-jüdisch-tschechischen Identität hat nach der politischen Wende eine Renaissance erlebt. Vor allem Eisners witzige, von originellen Einfällen sprüh ...
  • 28.01.2014

    Ohne dieses Buch macht mein Vater nachts kein Auge zu

    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.01.2014 […] Der Philosoph wendet ein, dass es interessant sei, dass ein weiterer weltbekannter Roman, der mit unserem böhmischen Knödeltieflandbecken verbunden ist, auch nicht zu Ende geschrieben ist. Er meint Kafkas Das Schloss. Zudem sind Franz Kafka und Jaroslav Hašek im Jahr 1883 ...
  • 23.04.2012

    Biographie Eva Profousová

    Die gebürtige Pragerin und überzeugte Hamburgerin Eva Profousová ist seit 2002 als freie Literaturübersetzerin und Publizistin tätig. Sie hat sich vor allem mit Übertragungen aktueller tschechischer Autoren einen Namen gemacht. 2010 erhielt Sie für ihre Übersetzung von Jáchym Topols Roman Die Teufelswerkstatt den Förderpreis der Han ...
  • 30.01.2009

    Symbiose als Schicksal: Der Fall Paul/Pavel Eisner

    2009 wäre Paul/Pavel Eisner 120 Jahre alt geworden, 2008 jährt sich sein Todestag zum fünfzigsten Mal. Gleich zwei Anlässe gibt es also, an den Prager Germanisten, Publizisten und Übersetzer zu erinnern, der besonders in der Zwischenkriegszeit seine publizistische Arbeit in den Dienst einer kulturellen Annäherung zwischen Deutschen und Tscheche ...
  • 20.05.2006

    Lektionen der Liebe

    Von Katrin Hillgruber […] Vor drei Jahren wurde Karl Dedecius der höchste polnische Orden verliehen, der Weiße Adler. Bis dorthin war es ein langer Weg seit der Gründung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, womit er 1980 sein Lebenswerk krönte. Wie im Kalten Krieg sah er sich damals Vorbehalten bis Anfeindung ...
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