31.03.2004 - 14.06.2012

Die ältesten Zeugnisse aus der Geschichte Stettins

Dauerausstellung im Nationalmuseum in Stettin

Das Logo des Nationalmuseums Stettin

Die Ausstellung »Die ältesten Zeugnisse zur Geschichte Stettins« umfasst die Zeit vom Ende des 7. Jahrhunderts u.Z., als die Slawen auf dem Schlosshügel eine Siedlung anlegten, die den Ursprung der heutigen Stadt bildete, bis zum Jahre 1637, als auf dem Settiner Schloss mit Boguslaus XIV der letzte Fürst aus dem Geschlecht der der Gryfiten, die Pommern über 500 Jahre regierten, verstarb.

Den Kern der Exposition bilden verschiedenartige Objekte, die auf dem Gelände des heutigen Schlosses der Pommerschen Fürsten und in der Unteren Burg gesammelt werden konnten. Ergänzt wird die Ausstellung durch verschiedene Sammlungsstücke der Malerei, Grafik, Bildhauerei, Münzprägung sowie des Handwerks. Besondere Aufmerksamkeit verdient der aus dem 15. Jahrhundert stammende »Schatz von der Unteren Burg«.

Die Ausstellung präsentiert die räumliche Entwicklung der Stadt und die Veränderungen im Stadtbild. Auch Umwandlungen im wirtschaftlichen und politischen Leben Stettins sowie dessen Rolle im Pommerschen Staat durch die Jahrhunderte werden gezeigt. Nicht zuletzt präsentiert die Ausstellung die Lebensbedingungen der Stadtbewohner, Alltag, das Privatleben und die Arbeit der Stettiner. Im Mittelpunkt stehen dabei die gesammelten Gegenstände des täglichen Gebrauchs, die entweder in den örtlichen Werkstätten entstanden oder aber auch aus vielen anderen Gegenden Europas stammen, was sowohl vom Wohlstand der bewohner als auch vom Interesse für ausländische Erzeugnisse zeugt.

Die Vielfältigkeit der Ausstellungsgegenstände entspricht der Vielfältigkeit der Fäden, aus denen das komplexe Lebensbild einer Stadt in einem Jahrtausend geflochten wird.

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